Die Soziale Marktwirtschaft ist ohne eine konsequente Politik der Preisstabilität nicht denkbar. Nur diese Politik gewährleistet auch, dass sich nicht einzelne Bevölkerungskreise zu Lasten anderer bereichern. Ludwig Erhard, 1897-1977, deutscher Wirtschaftsminister, Bundeskanzler

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5 vor 10: Frauenförderung, Handelskrieg, Industriepolitik, Unsicherheit, Ideen

Heute in den Linktipps: Gerechte Frauenförderung, Kosten des Handelskrieges, Unsicherheit als Strategie in der Wirtschaftspolitik, Aufgaben moderner Industriepolitik und die realistische Einschätzung des Potenzials von Ideen.

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1. Gerechte Frauenförderung ist kniffelig
(blogs.faz.net/fazit, Patrick Bernau)
Viele Unternehmen wollen Frauen fördern, doch häufig führt das zu Unzufriedenheit – bei Männern, aber auch bei Frauen. Wann ist Frauenförderung erfolgreich? Das hat nun eine Studie der Europäischen Zentralbank untersucht. Patrick Bernau zeigt, welche Effekte das hauseigene Diversity-Programm der EZB hatte und welche Konsequenzen dies für leistungsstarke Männer haben könnte.

2. Die Kosten des Handelskrieges
(voxeu.org, Yi Huang, Chen Lin, Sibo Liu und Heiwai Tang, englisch)
Die Konsumentenpreise in den USA seien infolge der Einführung der Zölle auf chinesische Produkte stark gestiegen. Außerdem hätten die Zölle zu Wohlfahrtsverlusten geführt, schreiben die Ökonomen Yi Huang, Chen Lin, Sibo Liu und Heiwai Tang. Sie haben sich unter anderem angesehen, aus welchen Gründen US-Firmen nun geringere Eigenkapitalrenditen aufweisen.

3. Über Aufgaben und Grenzen moderner Industriepolitik
(wirtschaftlichefreiheit.de, Gordon J. Klein)
Der Industriepolitik von Peter Altmaier wohne „die Idee inne, dass die Politik, oder die beratenden Gremien, wüssten, welche Technologie, welches Unternehmen, die besten Potenziale für die Zukunft hat“, schreibt Gordon J. Klein auf Wirtschaftliche Freiheit. Er führt auf, welche Strategien erfolgversprechender sein dürften.

4. Das Schaffen von Unsicherheit als politische Strategie – zum Vorteil der USA?
(oekonomenstimme.org, Berend Diekmann und Katrin van Dyken)
Schaut man sich die Wirtschaftspolitik von Donald Trump an, hat es den Anschein, als schaffe er mit Absicht Unsicherheiten „um sich eine vorteilhafte Ausgangsposition für bilaterale Verhandlungen mit Handelspartnern zu verschaffen“. Berend Diekmann und Katrin van Dyken haben die Jahre seit Trumps Amtsantritt untersucht und fragen: War die Strategie erfolgreich?

5. Wie man den Bias gegenüber eigenen Ideen überwinden kann
(fehradvice.com, Redaktion)
Menschen können die Qualität ihrer eigenen Ideen oft nicht richtig einschätzen; sie neigen zu Unter- und Überbewertung. Das führt dazu, dass Unternehmen häufig die schlechteren, aber überzeugend vorgetragenen Ideen, fördern. Die Verhaltensökonomen von Fehr Advice schildern, wie sich dieser Bias überwinden lässt.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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