Diejenigen, die mit Blick auf die Finanzkrise voreilig von Licht am Ende des Tunnels gesprochen haben, müssen nun feststellen, dass das in Wirklichkeit der entgegenkommende Zug war. Peer Steinbrück, *1947, dt. Politiker

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5 vor 10: Mietkauf, Familienunternehmen, Sparen, Arbeit, Asien

In den Linktipps geht es heute um Wohneigentum, die Antwort der Familienunternehmen auf die Vermögensdebatte und die Sparstrategien der Deutschen. Außerdem geht es um Flexibilität bei der Arbeit und um den wirtschaftlichen Aufstieg Asiens.

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1. Lässt sich mit diesem Trick die Wohnungsnot lösen?
(wiwo.de, Kristina Antonia Schäfer)
Wohneigentum ist aus Sicht von Finanzexperten eines der wichtigsten Mittel gegen Altersarmut. Doch die eigenen vier Wände sehen viele Familien als kaum bezahlbar an. Wirtschaftsforscher haben nun einen Vorschlag vorgelegt, wie sich der Wohnungskauf leichter realisieren ließe: Sie schlagen ein staatlich betriebenes Mietkaufmodell vor.

2. Familienunternehmer weisen IWF-Kritik scharf zurück
(handelsblatt.com, Anja Müller)
Der Internationale Währungsfonds hat mit einer Analyse der Vermögensverhältnisse in Deutschland für viel Aufsehen gesorgt: Demnach sei das auf wenige Familien konzentrierte Eigentum von Familienunternehmen in erheblichem Maße für Ungleichheiten mitverantwortlich. Die Angesprochenen wehren sich nun. Sie sprechen von einer fahrlässigen Interpretation.

3. Die Deutschen verkennen die neue Strafzins-Realität
(welt.de, Nando Sommerfeldt und Holger Zschäpitz)
Die Zeit der Niedrigzinsen hält in Europa weiter an. Das verleitet die Deutschen aber nicht dazu, ihre Anlageformen zu überdenken. Statt ihr Geld etwa verstärkt in Aktien zu investieren, deponieren die Bundesbürger zusätzliche Milliardensummen auf Spar- und Girokonten. Gemessen an der Inflation verliert das Geld dort stetig an Wert. Die Einführung von Strafzinsen könnte aber womöglich bald zu einem Sinneswandel führen, glauben Nando Sommerfeldt und Holger Zschäpitz.

4. Kommt bald die Firma ohne Chef?
(zeit.de, Tina Groll)
Die Arbeitswelt ändert sich. Ein Haupttreiber ist dabei die Digitalisierung. Sie ermöglicht es Menschen flexibler und selbstbestimmter zu arbeiten. „Vor allem Jüngere wollen ihr Leben nicht mehr um die Arbeit herum organisieren, sondern wünschen sich flexible Modelle“, schreibt Tina Groll. Jeder vierte Arbeitgeber bietet bereits die Möglichkeit an, aus dem Homeoffice zu arbeiten.

5. Acht Zahlen, die zeigen, warum Asien die Welt verändern wird
(businessinsider.de, Cornelia Meyer)
Keine Weltregion wird die globale Wirtschaft in diesem Jahrhundert so sehr prägen wie Asien. Ein Report des Beratungsunternehmens McKinsey listet die Gründe für diesen Trend auf. Bereits in zwei Jahrzehnten wird der Kontinent für die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung stehen. Im Internet sind die Asiaten jetzt schon führend.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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