Die moderne Gesellschaft mit marktwirtschaftlicher Ordnung ist ein Positivsummenspiel, was Eigennutzstreben rechtfertigt. Karl Homann, *19. April 1943, deutscher Ökonom

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5 vor 10: Cluster, Landwirtschaft, Gruppendenken, Arbeitsminister, Direktinvestitionen

Heute in den Linktipps: Die Förderung regionaler Cluster, die Weiterführung von Höfen in der Landwirtschaft, die Vermeidung von Gruppendenken, die Besuche von Arbeitsminister Heil bei Unternehmen sowie die abnehmenden ausländischen Direktinvestitionen.

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1. Forschungsministerium investiert 450 Millionen Euro in regionale Cluster
(welt.de, Florian Gehm)
Mit 450 Millionen Euro möchte die Bundesregierung regionale Cluster fördern. Damit sollen die Ergebnisse der Forschung und Erfindungen schneller in Unternehmen gebracht werden. Doch funktioniert es, Innovationen auf diese Weise mit der Gießkanne zu fördern? Forscher bewerten die Strategie durchaus kritisch.

2. Sollten Landwirte ihre Farmen aufspalten?
(voxeu.org, Catherine Guirkinger und Jean-Philippe Platteau, englisch)
Landwirte stehen häufig vor der Herausforderung, wie sie mit einem wachsenden Haushalt umgehen. Teilen sie die Ländereien etwa unter den Kindern auf oder sollten alle in einem gemeinsamen Betrieb zusammenarbeiten? Catherine Guirkinger und Jean-Philippe Platteau haben anhand von Daten aus afrikanischen Ländern untersucht, welche Struktur die effizienteste ist.

3. Wie man Gruppendenken vermeidet
(hbr.org, Atta Tarki, englisch)
Stellen Firmen eine Gruppe aus Mitarbeitern zusammen, die darüber entscheidet, wer neu eingestellt werden soll, gelten die Entscheidungen oft als demokratisch und damit als gut. Ein Irrtum, meint Atta Tarki. Er ist überzeugt: Auch in Gruppen gibt es einen, dessen Stimme stets am lautesten ist und damit Entscheidungen beeinflussen kann. In der Harvard Business Review zeigt er auf, wie sich das Problem lösen ließe.

4. Auf schmalem Grat
(wiwo.de, Max Haerder)
Arbeitsminister Hubertus Heil möchte auf einen Abschwung vorbereitet sein und besucht dazu zahlreiche Firmen. Kann es passieren, dass er damit sogar eine Rezession herbeiredet? Max Haerder hat den Minister begleitet und zeigt, warum der Fachkräftemangel, die niedrigeren Exporte sowie Trump, Brexit und China für ihn beachtenswerte Signale sind.

5. China- und Trump-Faktor: Historische und aktuelle Entwicklungen ausländischer Direktinvestitionen
(oekonomenstimme.org, Cora Jungbluth)
Die ausländischen Direktinvestitionen nehmen seit Jahren ab. Das sei Grund zur Sorge, meint Cora Jungbluth auf Ökonomenstimme. Denn ob Trump, China oder der Brexit: Firmen bräuchten vielmehr ein „stabiles und vorhersehbares wirtschaftliches Umfeld, um ihre Investitionstätigkeit zu steigern“. Werden sie dies in den kommenden Jahren wieder bekommen?

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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