Ich habe hart für mein Geld gearbeitet, indem ich Sachen produziert habe, die die Leute brauchen. Ich glaube, dass der fähige Unternehmer, der Wohlstand und Arbeitsplätze schafft, mehr historische Bedeutung verdient als Politiker und Soldaten. John Paul Getty, 1892-1976, US-amerikanischer Industrieller

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5 vor 10: Notenbanken, Handelsabkommen, Unternehmensgewinne, Lebenserwartung, Brexit

In den Linktipps geht es heute um die Frage, wie wirksam die Maßnahmen der Notenbanken überhaupt noch sind, wie ein Handelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien entstehen könnte, warum Unternehmen auch weiterhin Gewinne als erste Priorität setzen sollten, wie Wirtschaftswachstum und Lebenserwartung zusammenhängen und wie sich die EU-Länder auf einen ungeregelten Brexit vorbereiten.

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1. Die stumpfen Waffen der Notenbanken
(manager-magazin.de, Henrik Müller)
Die Europäische Zentralbank wird diese Woche wohl ein weiteres Maßnahmenpaket beschließen, um die Konjunktur anzukurbeln. Ist das nötig? Kann es überhaupt wirksam sein? Zweifel seien erlaubt, meint Henrik Müller, denn die Instrumente der Zentralbanken seien längst nicht mehr effektiv.

2. Trumps Trojanisches Pferd
(spiegel.de, Ines Zöttl)
Der britische Premier Boris Johnson braucht bei einem Brexit ein schnelles Handelsabkommen mit den USA. Doch US-Präsident Donald Trump und seine Berater werden sich einen Deal teuer bezahlen lassen – schließlich haben die Briten ein Abkommen wesentlich dringender nötig als die USA, schreibt Ines Zöttl.

3. Gute Gewinne
(blogs.faz.net/fazit, Patrick Welter)
Eine Gruppe einflussreicher US-amerikanischer Geschäftsleute verabschiedet sich von dem Prinzip, dass Unternehmen sich primär an den Interessen der Aktionäre orientieren sollten. Statt auf Gewinne legen sie den Fokus nun auf anderweitige soziale Verantwortung. Doch gerade damit schaden sie der Gesellschaft, sagt Patrick Welter.

4. Wirtschaftswachstum als Rezept für ein langes Leben
(oekonomenstimme.org, Michael Jetter, Sabine Laudage und David Stadelmann)
Die Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen Ländern sind groß und werfen grundlegende Fragen zu deren Ursachen auf. Warum ist die Lebenserwartung heute so verschieden in den Ländern, und warum ist sie in manchen Ländern schneller angestiegen als in anderen? Michael Jetter, Sabine Laudage und David Stadelmann untersuchen, welchen Einfluss das Einkommen auf die Lebenserwartung hat.

5. Die andere Seite des Brexit
(washingtonpost.com, Shawn Pogatchnik, Michael Birnbaum, Loveday Morris, Pamela Rolfe und Rick Noack, englisch)
Verzweifelt versucht das britische Parlament, einen No-Deal-Brexit zu verhindern, während Boris Johnson das Land geradewegs genau darauf zusteuert. In der EU ist man sich bewusst, dass die Chancen eines Austritts ohne Abkommen immer größer werden – und hat bereits entsprechend geplant. Wie haben sich Deutschland, Frankreich und Co. auf das No-Deal-Szenario vorbereitet?

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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