Geld ist die Garantie dafür, daß wenn wir etwas wollen, wir es in Zukunft haben können. Auch wenn wir im Moment nichts brauchen, sichert es die Möglichkeit, einen neuen Wunsch zu befriedigen, wenn er auftaucht. Aristoteles, 384-322 v. Chr., griechischer Philosoph

- Linktipps

5 vor 10: Handelskrieg, Fiskalpolitik, EZB, Industriestandort, Fußball

In den Linktipps geht es heute um die weiteren Aussichten im Handelskrieg zwischen den USA und China, Instrumente des Staates zur Beeinflussung von Zinsen und Handelsbilanz, die EZB-Politik unter Christine Lagarde, warum Unternehmen lieber in Industriestandorte in Afrika als in Südasien investieren und um die Frage, ob die Fußball-Bundesliga aus wirtschaftlicher Sicht ein natürliches Monopol ist.

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1. Zwei angeschlagene Riesen
(spiegel.de, Henrik Müller)
Eine Lösung im Handelskrieg? In dieser Woche wollen die USA und China noch mal verhandeln. Scheitern sie, zündet kurz vor Weihnachten die nächste Eskalationsstufe. Es wäre ein Desaster für die gesamte Weltwirtschaft – aber leider ziemlich wahrscheinlich. Warum ist es so weit gekommen?

2. Können Staaten Geldmarktzinsen und Leistungsbilanz entscheidend beeinflussen?
(oekonomenstimme.org, Georg Quaas)
Dieser Beitrag analysiert wirtschaftspolitische Vorschläge, die die Geldpolitik der EZB und die Leistungsbilanz Deutschlands korrigieren wollen. Kann der Staat durch seine Fiskalpolitik, das Aufnehmen von mehr Schulden und das Tätigen neuer Investitionen das Zinslevel und den deutschen Handelsüberschuss beeinflussen? Georg Quaas erklärt, warum diese Instrumente nicht zielführend sind.

3. Lagardes Chance
(faz.net, Gerald Braunberger)
Mit dem Wechsel von Mario Draghi zu Christine Lagarde an der EZB-Spitze verbindet sich meist die Vorstellung, an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank werde sich nichts ändern. Das könnte eine Fehleinschätzung sein, meint Gerald Braunberger. Denn das Ende von Mario Draghis Amtszeit sei eine Möglichkeit, endlich das unselige Lagerdenken in der europäischen Geldpolitik zu beenden. Mehr denn je ist eine sachorientierte Diskussion vonnöten.

4. Die nächsten Fabriken stehen nicht in Asien
(bloomberg.com, Irene Yuan Sun, englisch)
Unter anderem durch den Handelskrieg mit den USA und die brisante politische Situation im Land werden andere Staaten als China als Industriestandort attraktiver. Unternehmen investieren häufiger in neuen Regionen. Momentan tun sie das allerdings weniger in den nahe gelegenen Staaten Südasiens, sondern vor allem auch in afrikanischen Ländern. Irene Yuan Sun erklärt warum.

5. Ist die Fußball-Bundesliga ein natürliches Monopol?
(wirtschaftlichefreiheit.de, Frank Daumann)
Die Bundesliga ist in Deutschland konkurrenzlos. Ist sie also aus wirtschaftlicher Sicht ein natürliches Monopol? In dieser Marktsituation kann ein Anbieter dank sinkender Durchschnittskosten und positiver Skaleneffekte alle anderen Anbieter verdrängen. Inwiefern treffen die Monopol-Bedingungen auf die Bundesliga zu?

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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