Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh. Henry Ford, 1863-1947, US-amerikanischer Unternehmer

- Linktipps

5 vor 10: Silicon Valley, Ungleichheit, Weltraum, Globalisierung, Gold

In den Linktipps geht es heute um den Abstieg des Silicon Valley als Startup-Magnet, wie Leistungsunterschiede ein großer Treiber von Ungleicheit sind, welches wirtschaftliche Potenzial im Weltraum steckt, wieso Industrie 4.0 die internationale Vernetzung zurückgehen lässt und warum sich vor Jahresende plötzlich lange Warteschlangen bei Goldhändlern bilden.

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1. Der Glanz des Silicon Valley verblasst
(nzz.ch, Marie-Astrid Langer)
Nach den Debakeln mehrerer Startups macht sich im Silicon Valley Katerstimmung breit. Die jungen Startups, die die Region groß gemacht haben, sind längst erwachsen – und für ihre Nachfolger ist die ehemalige Gründerwiege schlicht zu teuer geworden. Gleichzeitig entstehen von Peking bis Zug neue Technologie-Cluster. Hat das Silicon Valley als Innovationsmekka ausgedient?

2. Und Leistung lohnt sich doch
(blogs.faz.net/fazit, Patrick Welter)
Für die Ungleichheit der Einkommen in den westlichen Industriestaaten gibt es viele Erklärungen. Gemeinsam haben die meisten, dass die im Einkommen Zurückbleibenden darin als wehrlose Opfer des Schicksals dargestellt würden, meint Patrick Welter. Dabei seien es Leistung und mehr Arbeit im Internet, die die Ungleichheit der Einkommen treiben – und nicht böser Wille, technischer Fortschritt oder schlechte Ausbildung. Ist die Welt also doch gerecht?

3. Wie groß ist die Weltraum-Wirtschaft?
(conversableeconomist.blogspot.com, Timothy Taylor, englisch)
Elon Musk will eine Siedlung auf dem Mars errichten. Davon ist die Menschheit heute zwar wohl noch weit entfernt, trotzdem wird der Weltraum ein immer wichtigeres Geschäftsfeld. Während früher fast ausschließlich Staatsbehörden wie etwa die NASA im All operierten, gucken heute auch viele private Unternehmen, etwa unter Führung von Musk oder Amazon-Chef Jeff Bezos, in Richtung der Sterne. Wie viel Geld steckt im Weltraum?

4. Globalisierung im Rückwärtsgang?
(oekonomenstimme.org, Bernhard Dachs)
In den vergangenen Jahrzehnten ist die Produktion von Gütern immer globaler geworden. Doch seit einigen Jahren geht die Vernetzung von Lieferketten wieder zurück und Firmen verlagern ihre Standorte häufiger zurück in das Heimatland. Neben politischen Gründen ist ein Treiber dieser Entwicklung auch der Aufstieg der Industrie 4.0, schreibt Bernhard Dachs.

5. Schlangen vor den Goldhäusern
(welt.de, Michael Höfling)
Lange Schlangen sind in der Vorweihnachtszeit eigentlich nichts Besonderes. Dass man sie nun aber auch vor Geschäften der Goldhändler findet, ist eher ungewöhnlich. Der Grund: Ab Januar sinkt die Schwelle für den anonymen Edelmetall-Kauf mit Bargeld von 10.000 auf 2.000 Euro. Kurz bevor die Neuerung in Kraft tritt, wollen viele noch einmal zuschlagen. Die hohe Nachfrage treibt das Aufgeld in die Höhe.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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