Die Marktwirtschaft ist das beste bisher bekannte Mittel zur Verwirklichung der Freiheit und der Solidarität aller Menschen. Prof. Dr. Dr. Karl Homann, Emeritierter Professor der Wirtschaftsethik, Ludwig-Maximilians-Universität München

- Linktipps

5 vor 10: Branchenausblick, Niedrigzinsen, Indien, WTO, EU

Heute in den Linktipps: Welche Herausforderungen das neue Jahr für fünf deutsche Schlüsselbranchen bringt, wie es auf absehbare Zeit mit den Niedrigzinsen weitergehen wird, woran es in der indischen Wirtschaft momentan hakt, warum bei der WTO zum 25. Geburtstag gedrückte Stimmung herrscht und wieso Deutschland im wirtschaftlichen Wettkampf zwischen den USA und China nur Zuschauer ist.

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1. Der Branchenausblick für 2020
(spiegel.de, Redaktion)
Am letzten Tag des Jahres lohnt sich ein Blick nach vorn: Das neue Jahr bringt viele richtungsweisende Herausforderungen und Fragen für die Wirtschaft. Wie geht es weiter bei Energie, Autos, Bahn, Immobilien, Luftfahrt und Maschinenbau? Beginnend mit dem Energiesektor blickt Der Spiegel in einer Artikelreihe auf die verschiedenen Branchen und erklärt, was dort wichtig wird.

2. Der tiefe Fall
(blogs.faz.net/fazit, Gerald Braunberger)
Das niedrige Zinsniveau ist für viele Menschen ein Ärgernis und eine Herausforderung. Da stellt sich für viele die Frage: Wie soll das weitergehen? Bleiben die Zinsen auf Dauer so niedrig? In der Debatte über die schwarze Null ist die Frage von zentraler Bedeutung. Eine Trendwende ist nicht in Sicht, schreibt Gerald Braunberger.

3. Indien auf dem Boden der Tatsachen
(bloomberg.com, Daniel Moss, englisch)
2018 war Indien noch die am schnellsten wachsende große Wirtschaftsmacht der Welt. Experten sagten voraus, dass das Land schon bald mit China und den USA um die Spitze der Weltwirtschaft konkurrieren würde. Doch plötzlich hat Indien viel von seinem Schwung verloren, das Wachstum hat sich verlangsamt und das Finanzsystem schwankt. Woher kommt der plötzliche Wandel?

4. Der Welthandelsorganisation ist nicht zum Feiern zumute
(nzz.ch, Gerald Hosp)
Das multilaterale Welthandelssystem, das durch die WTO verkörpert wird, ist eine Erfolgsgeschichte. Eine neue Studie zeigt die positiven Auswirkungen auf. Und dennoch steckt die Organisation an ihrem 25. Jahrestag in einer tiefen Krise. Denn durch wachsenden Protektionismus und Unilateralismus sind die Errungenschaften der Genfer Organisation gefährdet

5. Die europäischen Zuschauer
(project-syndicate.org, Sigmar Gabriel und Christoph Bornschein, englisch)
China und die USA liefern sich einen harten Wettkampf um die technologische Vorreiterschaft in der Welt. Unternehmen aus den beiden Ländern sind an der Spitze der Innovationen und beherrschen den Markt. Die EU ist bei diesem Wettbewerb nur Zuschauer und Nutzer der Errungenschaften der anderen. Dies führe zu einem gefährlichen Verlust an internationaler Relevanz, meinen der ehemalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Christoph Bornschein.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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