Das höchste Ziel des Kapitals ist nicht, Geld zu verdienen, sondern der Einsatz von Geld zur Verbesserung des Lebens. Henry Ford, 1863-1947, US-amerikanischer Unternehmer

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5 vor 10: Konjunktur, Coronavirus, Komplexität, Handelsabkommen, Notenbanken

Heute geht es in den Linktipps um die aktuelle Erholung der deutschen Konjunktur, den Einfluss des Coronavirus auf die chinesische Wirtschaft, die Komplexität der weltweiten Volkswirtschaften, ein neues Modell für Handelsabkommen der EU und die Auswirkungen von Donald Trumps Tweet-Attacken gegen die US-Notenbank.

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1. Ist der Abschwung schon vorbei?
(zeit.de, Kolja Rudzio)
Es ist gerade mal ein halbes Jahr her, da prophezeiten viele Zeitungen und Experten eine Rezession. Die deutsche Wirtschaft, so sah es damals aus, bewegte sich auf einen Abgrund zu. Inzwischen ist sie einen Schritt weiter – und auf einmal fühlt es sich dort, wo ein riesiges Loch klaffen sollte, nach festem Boden unter den Füßen an. Kann es sein, dass es das schon war?

2. Das Coronavirus drückt auf Chinas Dynamik
(nzz.ch, Matthias Kamp und Michael Settelen)
Wuhan ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum und einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Chinas. Seit Kurzem ist die Stadt allerdings vor allem als Ursprungsort des für Lungenkrankheiten verantwortlichen Coronavirus bekannt. Die Stadt leidet dadurch auch wirtschaftlich – und die Folgen der Krise für die Konjunktur könnten weit über die Millionenmetropole hinausgehen.

3. Die komplexesten Volkswirtschaften der Welt
(econlife.com, Elaine Schwartz, englisch)
Laut Forscher der Harvard-Universität ist die deutsche Wirtschaft eine der komplexesten und am breitesten aufgestellten Volkswirtschaften der Welt. Die Wissenschaftler haben einen „Atlas der wirtschaftlichen Komplexität“ entwickelt, in dem sie die Bandbreite des Wissens, die Komplexität und die Vernetzung von Volkswirtschaften messen. An der Spitze der Rangliste steht Japan.

4. Modell Singapur?
(wiwo.de, Sophie Crocoll)
Die EU könnte Freihandelsabkommen wie das mit Singapur künftig verstärkt eigenverantwortlich beschließen, wenn es Vereinbarung über Handel und Investitionsschutz trennt. Das erhöht die Geschwindigkeit – birgt aber auch Risiken. Ist das „Modell Singapur“ eine Blaupause für zukünftige Handelsabkommen?

5. Tweet für Tweet gegen die Unabhängigkeit der Notenbank
(voxeu.org, Francesco Bianchi, Thilo Kind und Howard Kung, englisch)
Immer wieder greift Donald Trump via Twitter die US-Notenbank Fed an und fordert sie dazu auf, ihren Leitzins zu senken. In der Theorie agieren Politik und Notenbank vollkommen unabhängig voneinander – Trumps Kommentare sollten also eigentlich keinen Einfluss auf einzelne Fed-Maßnahmen haben. Eine neue Studie zeigt aber, dass die Märkte vom Gegenteil ausgehen.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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