Alle Bemühungen, eine Wettbewerbsordnung zu verwirklichen, sind umsonst, solange eine gewisse Stabilität des Geldwertes nicht gesichert ist. Walter Eucken, 1891-1950, deutscher Ökonom

- Linktipps

5 vor 10: Unsicherheit, Wirtschaftspolitik, Konjunktur, Unternehmensführung, Sparen

Heute in den Linktipps: Wie die durch Populisten geschaffene Unsicherheit der Wirtschaft schadet, mit welchen wirtschaftspolitischen Maßnahmen die Herausforderungen der nächsten zehn Jahre bewältigt werden können, wie dünn das Sicherheitspolster der Weltwirtschaft geworden ist, warum starre Hierarchien in Unternehmen nicht immer helfen und welche Nationen die größten Sparfüchse sind.

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1. Unruhestifter an der Regierung
(manager-magazin.de, Henrik Müller)
Trump im Amtsenthebungsverfahren, Brexit auf Bewährung: Populistische Regierungspolitik ist nicht darauf ausgerichtet, das Beste fürs jeweilige Land herauszuholen. Ihr Hauptziel ist es, Aufmerksamkeit zu erregen. Dadurch verursacht sie wirtschaftspolitische Unsicherheit, die der Konjunktur schadet. Was kommt als Nächstes?

2. Die Goldenen Zwanziger
(oekonomenstimme.org, Christian Breuer)
Die anhaltende Bevölkerungsalterung und ein drohender Weltwirtschaftscrash bieten düstere Aussichten. Doch mit guter Wirtschaftspolitik, insbesondere erhöhten Infrastrukturinvestitionen sowie intelligenter Familien- und Migrationspolitik, lassen sich die anstehenden Herausforderungen des neuen Jahrzehnts bewältigen.

3. Eine Wirtschaft ohne Polster
(project-syndicate.org, Stephen S. Roach, englisch)
Brexit, politische Unsicherheit im Iran, Coronavirus: Wie schnell ein unerwarteter externer Schock Volkswirtschaften ins Wackeln bringt, konnte man über die vergangenen Monate und Jahre gut erkennen. In früheren Jahrzehnten hatte die Weltwirtschaft vor allem dank starken Handelswachstums ein Sicherheitspolster, um jene Schocks abzufedern. Doch dieser Puffer ist fast verschwunden, schreibt Stephen S. Roach.

4. „Etwas Anarchie ist in Organisationen nicht schlecht“
(wiwo.de, Philipp Frohn)
Flache Hierarchien, mehr Teamarbeit: In agilen Firmen schwindet der Einfluss von Führungskräften. Die neuen Strukturen sind Teil der Arbeitswelt von morgen, mit der sich Jürgen Weibler beschäftigt. Der Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fernuniversität Hagen erklärt im Interview, was gute Führung in agilen Organisationen ausmacht – und warum Chefs dann am besten sind, wenn sie sich überflüssig machen.

5. Die Spar-Weltmeister
(econlife.com, Elaine Schwartz, englisch)
Nicht erst seit der „schwarzen Null“ auf Regierungsebene ist Deutschland eine Nation der Sparer. Elaine Schwartz zeigt im Ländervergleich, dass Deutschland auch in privaten Haushalten unter den Industrienationen zu den Ländern mit der höchsten Sparquote gehört. Und selbst die Unternehmen zügelten sich beim Ausgeben ihrer Gewinne.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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