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5 vor 10: Vermögen, Kohle, Daten, Italien, Medikamente

Heute in den Linktipps: Missverständnisse der Deutschen über das Reichwerden, wie es nach dem Kohleausstieg weitergeht, wie viel Geld uns unsere Daten wert sind und der Weg der italienischen Wirtschaft aus der Krise. Außerdem: Wie findet man einen fairen Preis für ein Medikament?

1. Die Deutschen wissen nicht, wie Reichwerden geht
(wiwo.de, Kristina Antonia Schäfer)

Immer weniger Deutsche glauben, dass sie selbst zu Reichtum kommen könnten. Das liegt jedoch nicht nur an ihrer tatsächlichen Situation, sondern oftmals schlicht an einem Missverständnis, wie Reichwerden überhaupt geht. Dazu kommt noch: Immer weniger Menschen in Deutschland halten es überhaupt für erstrebenswert, reich zu sein.

2. Wenn die Kohle fehlt
(sueddeutsche.de, Philipp Bovermann und Benedikt Müller-Arnold)

Seit Jahrhunderten verbrennt die Menschheit Kohle. Früher, um zu heizen – heute vor allem, um Strom zu erzeugen. Doch die Kohlekraftwerke sind große Klimaschädlinge. Nach der Abstimmung zum Kohleausstieg im Bundestag ist deshalb nun klar: Bis 2038 soll mit der Kohlekraft Schluss sein in Deutschland. Wie geht es dann weiter?

3. Was sind uns unsere Daten wert?
(bloomberg.com, Ben Schott, englisch)

In Zeiten von Shopping, Banking und Dating im Internet und der Nutzung von sozialen Medien in allen Lebensbereichen geben Menschen immer mehr Daten von sich preis. Datenschützer warnen als Folge vor dem „gläsernen Menschen“. In den USA hat eine Studie nun aber gezeigt: Die meisten Menschen würden auch sensible persönliche Daten schon für kleine Summen Geld verkaufen.

4. Das Schwierigste steht Italien noch bevor
(nzz.ch, Andres Wysling)

Italien hat den gesundheitlichen Notstand einigermaßen überwunden, aber die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Epidemie werden noch lange spürbar bleiben. Das Ausmaß wird statistisch allmählich fassbar: Die Armut nimmt zu, die Nachfrage stockt. Eine schnelle Erholung ist nicht zu erwarten.

5. Wie man ein Corona-Medikament bepreist
(econlife.com, Elaine Schwartz, englisch)

Die Biotech-Firma Gilead hat mit dem Medikament Remdesivir ein Mittel entwickelt, das eventuell zur Bekämpfung von Corona-Erkrankungen eingesetzt werden kann. In den USA fährt das Unternehmen die Produktion hoch und musste sich nun entscheiden, wie viel Remdesivir kosten wird. Elaine Schwartz beschreibt, mit welchen unterschiedlichen Methoden man einen fairen Preis für Medikamente finden kann.

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