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Frühzeitig die Weichen stellen: Herausforderungen an die Pflegeinfrastruktur

Um dem steigenden Pflegebedarf gerecht zu werden, müssen nicht nur zusätzliche Fachkräfte gewonnen, sondern auch die Pflegeinfrastruktur ausgebaut werden. Dazu sollten vor allem die Regierungen der Länder ihre bisherigen Strategien auf den Prüfstand stellen.

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Buchkritik, SozialesLeave a Comment on Wirtschaft mit Herz und Hirn

Wirtschaft mit Herz und Hirn

Die Welt braucht eine wirkungsvolle Neuausrichtung der Finanzsysteme. Davon sind die Autoren überzeugt. Die Mittel dazu: Empathie, Mitgefühl, Altruismus. Was wie ein frommer Wunsch klingt, ist ernst gemeint: Uneigennützigkeit stimuliert nicht nur die Seele, sondern auch unser wirtschaftliches Handeln.

Tania Singer, Matthieu Ricard: Mitgefühl in der Wirtschaft – ein bahnbrechender Forschungsbericht, Knaus-Verlag, München 2015

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SozialesTagged , 27 Kommentare zu Ungleichverteilung der Vermögen in Deutschland wird überschätzt

Ungleichverteilung der Vermögen in Deutschland wird überschätzt

Die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland wird häufig überschätzt. Denn genauso ungleich wie die Vermögen verteilt sind, sind die Menschen, die sie erarbeitet haben.

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Eine Romanze mit der Wirtschaft

Das Wort „Romantik“ passt so gut in Arbeits- und Wirtschaftsleben wie der Elefant ins Einmachglas. Dennoch fordert Tim Leberecht genau das: Lasst mehr Romantik im Geschäftslebens zu! Und damit meint er nicht Liebe im Büro, sondern mehr Leidenschaft für den Job. Für seine „romantische Business-Bewegung“ gibt es kaum ein größeres Abenteuer als die Wirtschaft.

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Geld als soziale Technologie wiederentdecken

Viele Menschen verlieren heute den Glauben, dass unser Wirtschaftssystem für Wohlstand, Freiheit und Gerechtigkeit sorgen kann. Das Problem, sagt Felix Martin, ist aber nicht der Kapitalismus, sondern unser Verständnis von Geld. Hatte Geld noch bis vor gut 300 Jahren stets eher eine ordnende Funktion, hat es sich seither fatalerweise als Wirtschaftsgut durchgesetzt und einen eigenen Wert bekommen. Das große Missverständnis hält bis heute an – und war auch Schuld an der Weltwirtschaftskrise.

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SozialesTagged , 1 Kommentar zu 1 Jahr Rente mit 63: der rentenpolitische Bärendienst der Bundesregierung

1 Jahr Rente mit 63: der rentenpolitische Bärendienst der Bundesregierung

Herzlichen Glückwunsch? Ein Jahr nach Einführung des Rentenpakets mit der abschlagsfreien Rente ab 63 stagniert die Entwicklung der Arbeitsmarktbeteiligung der über 63-Jährigen erstmals seit 6 Jahren wieder.

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Deutschlands Blütezeit neigt sich dem Ende zu

Deutschland ist das demokratischste und gesündeste Land in Europa, meint Alain Minc. Das Buch des französischen Intellektuellen klingt wie eine Liebeserklärung an die heutige Bundesrepublik – bewundernd, fast überschwänglich. Und doch auch kritisch. Denn Deutschland hat Probleme: Mit seiner Demografie, Energiepolitik, Produktivität und vor allem mit seiner Rolle in Europa. Minc wünscht sich ein Europa, in dem das tendenziell „pazifistische Deutschland“ seine Führungsrolle nicht nur wirtschaftlich, sondern endlich auch politisch akzeptieren soll. Und Frankreich damit entlasten. Continue reading „Deutschlands Blütezeit neigt sich dem Ende zu“

SozialesTagged 18 Kommentare zu Die Sozialstaatslobbyisten

Die Sozialstaatslobbyisten

Sie lassen sich in Ihrem Furor für die Armen und Entrechteten von niemandem übertreffen. Sie kämpfen unermüdlich und rund um die Uhr für „soziale Gerechtigkeit“. Sie wollen mehr staatliche Transfers in allen Lebenslagen – von der Wiege bis zur Bahre! Sie erheben den Anspruch, denen eine Stimme zu geben, die sonst keine Stimme haben. Kurz: Sie sind die Guten. Sie stehen nicht auf der Watchlist von LobbyControl. Sie tragen die Mitmenschlichkeit und Uneigennützigkeit wie eine Monstranz vor sich her. Alle anderen sind Lobbyisten, die nur egoistische Eigeninteressen vertreten: -allen voran die Organisationen der Wirtschaft. Wer daran erinnert, dass Sozialstaat auch bezahlt werden muss und auf der Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit einer Volkswirtschaft beruht, ist ihnen suspekt.

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Lügen mit Statistik: Die Tricks beim Gender Pay Gap und der Armutsgefährdung

Wirtschaftspsychologen und Verhaltensökonomen wissen, dass die meisten Menschen ein Problem mit der richtigen Interpretation von Statistiken haben. Der korrekte Umgang mit Statistiken wird nur selten gelehrt, obwohl er sehr wichtig für die Einschätzung von Nutzen und Risiken bestimmter Entscheidungen ist. Diese Tatsache wird gerne ausgenutzt. Zum Beispiel bei den Themen „Gender Pay Gap“ und „Armutsgefährdung in Deutschland“.
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Gedankenmassage für Querdenker

Henrik Müller: Wirtschaftsirrtümer – 50 Denkfehler, die uns Kopf und Kragen kosten, Campus Verlag, Frankfurt am Main 2014

Ob Geld wirklich so glücklich macht wie Henrik Müller behauptet, sei mal dahingestellt. Aber zu behaupten, die Globalisierung sei doch noch umkehrbar und die wichtigsten Dinge seien noch gar nicht erfunden, ist provokant. Müller, ein erfrischender Quer-Bürster vor dem Herrn, plappert nicht jedem Klischee nach, sondern ackert sich an 50 Vorurteilen aus der Welt der Wirtschaft ab – und entlarvt sie als Irrtümer. Zumindest, wenn es nach ihm geht.

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