Inflation ist das erste Wundermittel des schlecht geführten Staates. Das zweite Wundermittel ist der Krieg. Beide führen zu zeitweiligem Wohlstand, und beide führen zu völligem Zusammenbruch Ernest Miller Hemingway, 1899 - 1961, amerikanischen Schriftsteller

Archiv der Kategorie: "Ordnungspolitik"

„Das Mittel zur Erreichung  von Wohlstand ist Wettbewerb“ – so hat einst der Vater des Wirtschaftswunders Ludwig Erhard die Vorteile von Wettbewerb auf den Punkt gebracht. Die Digitalisierung stellt die Wettbewerbsaufsicht in Deutschland vor große Herausforderungen. Der Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt hat dazu auf der XII. Ludwig-Erhard-Lecture der INSM eine bemerkenswerte Rede gehalten. Den Vortrag können Sie sich hier ansehen. weiterlesen

Die wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa und Japan sind ähnlich: hohe Staatsschulden, Niedrigzins und Mini-Wachstum. Politisch ist die Ausgangssituation jedoch eine andere: Während der japanische Premierminister bei den letzten Wahlen den Vorsprung seiner Partei ausbauen konnte, wenden sich in Europa die Wähler zunehmend von den Volksparteien ab. Doch nur auf den ersten Blick mach Shinzo Abe vieles besser. weiterlesen

In der aktuellen Legislaturperiode sind wichtige Reformen ausgeblieben. Dafür wurden mit der Rente mit 63, der Mietpreisbremse und der Mütterrente Gesetze verabschiedet, die der mehr Schaden als Nutzen verursachen. Welche Reformen Deutschland jetzt braucht, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, schreiben Dr. Susanne Cassel und Dr. Tobias Thomas.

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Warum hart erkämpfte Freiheiten in der Welt  und in Europa heute wieder bedroht sind und was dagegen unternommen werden kann. – Michael Wiederstein hat Timothy Garton Ash (Historiker und Direktor des European Studies Centre am  St. Antony’s College der University of Oxford) anlässlich der von ihm gehaltenen „Max Schmidheiny Lecture“ beim diesjährigen „St. Gallen Symposium“ getroffen.

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Das Konzept des freien Welthandels ist so alt wie die klassische Volkswirtschaftslehre. So überzeugend die wohlstandssteigernde Wirkung der Arbeitsteilung über die Landesgrenzen hinweg ist, so schlecht ist es zuweilen um die Akzeptanz des internationalen Wettbewerbs bestellt. Zuletzt haben Globalisierungskritik, Protektionismusdrohungen und neue Handelsbeschränkungen dominiert. In dieser aktuellen Krise steckt aber auch die Chance für den freien Welthandel.

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