Kann sich irgendwer erinnern, daß die Zeiten einmal nicht hart waren und das Geld nicht knapp? Ralph Waldo Emerson, 1803-1882, US-amerikanischer Schriftsteller, Philosoph

Archiv der Kategorie: "Wachstum"

Drohen der EU bald japanische Verhältnisse?Die schwelende Finanz- und Schuldenkrise hält die Europäische Union in Atem. Klamme Krisenstaaten ächzen unter Reformdruck. Im Norden wächst die Sorge um die Währungsstabilität, da die Schuldenstände weiter steigen. Die Erwartungen verstetigen sich, dass das Wachstum auf Dauer niedrig bleiben wird. Hinzu kommen drastische Einkommensunterschiede zwischen den Regionen Europas und alternde Gesellschaften in den meisten Mitgliedsstaaten der Union. Wie Japan zeigt, treiben alle drei Faktoren – allen Konsolidierungsbemühungen zum Trotz – die Staatsschuldung nach oben!

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131014_Wallwitz_Buchkritik._Buchkritik: Georg von Wallwitz: Mr. Smith und das Paradies, Berlin 2013

Dieses Mal hat sich Wallwitz gleich die ganze Geschichte des Kapitalismus vorgenommen. Ein Historienabriss ist es aber glücklicherweise nicht geworden. Vielmehr eine Sammlung anekdotenreicher und unterhaltsamer Gedankenläufe. Das Buch, das für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2013 nominiert ist, lohnt sich für alle, die mehr als nur Geld verdienen wollen. weiterlesen

Die Investitionen in Infrastruktur sind rückläufig.Stunden ihrer Sommerferien haben wohl viele Bundesbürger im Stau verbracht. Schuld daran ist oft ein eben solcher, ein massiver Investitionsstau in der öffentlichen Infrastruktur nämlich. Dabei ließen sich gut Gelder für die dringende Sanierung maroder Brücken oder Fernstraßen locker machen, indem unsinnige Ausgaben ersetzt würden.

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NextopiaMicael Dahlén: Nextopia. Freu dich auf die Zukunft – Du wirst ihr nicht entkommen! Frankfurt Main 2013, Campus-Verlag

Die Welt verändert sich so rasant, dass viele Menschen kaum noch mithalten können, meint Micael Dahlén. Der Shootingstar unter den schwedischen Ökonomen ist sich sicher, dass wir in einer Erwartungsgesellschaft leben, die nur auf das fixiert ist, was morgen kommt. Es ist ein Buch, das sich mit knalligem Layout und der Attitüde intellektueller Flockigkeit an den Mainstream richtet – und ziemlich viel Schaum schlägt.

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Wie viel ist Genug? - Von Robert & Edward SkidelskyRobert & Edward Skidelsky: Wie viel ist genug? Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens, Verlag Antje Kunstmann, München 2013

Unser Hunger auf Konsumgüter ist unersättlich, die Macht des Kapitals übermächtig – das sind keine neuen Thesen. Dass den Autoren dennoch mit ihrem Werk ein Bestseller gelungen ist, scheint vor allem daran zu liegen, dass sie eine Art Ratgeberbuch geschrieben haben. Sie machen Mut, Wirtschaft wieder neu zu entdecken. Und was für sie zu einem guten Leben gehört, sind Gesundheit, Sicherheit, Respekt, Persönlichkeit, Harmonie mit der Natur, Freundschaft – und 46.000 Euro jährlich.

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Annette Jensen: Wir steigern das Bruttosozialglück – von Menschen, die anders wirtschaften und besser leben, Herder-Verlag

Dass das Bruttosozialprodukt als Rechenhilfe für Wohlstand und gelebtes Glück nicht ausreicht, ist nicht neu. Auch die Diskussion um Ersatzbegriffe wie Bruttosozialglück nicht. Neu dagegen ist, dass immer mehr Menschen nicht mehr reden, sondern handeln wollen, um ihr Glück zu finden. Von diesen Vorreitern erzählt Annette Jensens anekdotenreiches Buch.

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