Es ist beispielsweise in höchstem Maße widerspruchsvoll, wenn der Staatsbürger über die unerträgliche Höhe der Steuerlast klagt, gleichzeitig aber vom Staate Hilfen erwartet, die diesem das moralische Recht geben, noch immer höherer Steuern einzuheben. Ludwig Erhard, 1897-1977, deutscher Wirtschaftsminister, Bundeskanzler

Die Digitalisierung erhöht die Anforderungen an Teilhabe für den Einzelnen und den Innovationswettbewerb der Volkswirtschaft als Ganzes. Im internationalen Vergleich ergeben sich für Deutschland erhebliche Herausforderungen, um die Schulen für die Digitalisierung fit zu machen und im Unterricht von Digitalisierung zu profitieren. Der Digitalpakt allein reicht nicht aus, ist aber ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung.

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Vor gut einem halben Jahr hat Donald Trump mit seiner Steuerreform den internationalen Steuerwettbewerb wieder angestoßen. Versprochen wurden höhere Investitionen und neue Jobs. Zwar sehen Kritiker in Trumps Steuersenkungen vor allem eine Begünstigung von Reichen und Unternehmen, doch die Reform trägt erste Früchte – mit überraschendem Ergebnis: Immer mehr Arbeitnehmer profitieren gerade von der Senkung der Unternehmenssteuern.

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Deutschland investiert deutlich weniger als andere Staaten in seine Zukunft. Bei den staatlichen Investitionen im Allgemeinen und bei Bildungsausgaben im Speziellen liegt die größte europäische Volkswirtschaft weit hinter vergleichbaren Wirtschaftsnationen. Das ist ein Ergebnis einer Studie des ifo-Instituts in München im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. weiterlesen

Verlust von Arbeitsplätzen, steigende Strompreise, Versorgungslücken, größere Abhängigkeiten von Russland: Der Preis eines überhasteten Kohleausstiegs ist hoch. Hinzu kommt: Gut möglich, dass der deutsche Abschied vom Kohleabbau für das Klima nichts bringt. Besser wäre es, so Prof. Dr. Manuel Frondel, den Ausstieg über den Markt zu organisieren.   weiterlesen

Der heute veröffentlichte Nationale Bildungsbericht 2018 „Bildung in Deutschland“ macht deutlich, dass sich Bildungsinvestitionen sowohl für den Einzelnen als auch gesamtfiskalisch lohnen. Der Bericht beschreibt Fortschritte, betont aber auch gewaltige Herausforderungen und Versäumnisse bei Durchlässigkeit, Fokussierung auf Qualität und Versorgung an Lehrkräften. Diesen Befunden sollte sich die Politik dringend annehmen. Wie eine konkrete Reformagenda aussehen könnte, haben wir beim INSM-Bildungsmonitor 2017 gezeigt und den Finanzbedarf der öffentlichen Hand von zwölf Milliarden Euro pro Jahr beziffert.
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Der freie Handel hat es in Zeiten von TTIP-Protesten und Donald Trump schwer. Oder vielleicht auch gerade nicht. Schließlich eckt der Protektionismus mindestens bei all jenen an, die von ihm negativ betroffen sind. Vielleicht waren die Zeiten nie besser, Menschen von den Vorteilen barrierefreien grenzüberschreitenden Handels zu überzeugen wie heute. Da könnte das Buch „Freihandel für eine gerechte Welt. Mehr als TTIP, Fracking, und Chlorhühnchen – ein Plädoyer für eine gemeinsame Welt“ genau richtig kommen. weiterlesen

Nicht die Soziale Marktwirtschaft ist in einer Krise, sondern ihre faktische Abwesenheit, meint Prof. Dr. Andreas Freytag von der Uni Jena. Ein Grund für diese Entwicklung: die CDU. Die habe zur Erosion der Sozialen Marktwirtschaft beigetragen. Jetzt will sich die Partei von Ludwig Erhard ein neues Grundsatzprogramm geben. Es würde völlig ausreichen, das bestehende zu lesen und umzusetzen, so Freytag.  weiterlesen