Schlagwort: Mindestlohn

INSM Redaktion
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Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

LinktippsTagged , , , , Leave a Comment on 5 vor 10: Eurozone, Italien, Energiewende, Überwachung, Mindestlohn

5 vor 10: Eurozone, Italien, Energiewende, Überwachung, Mindestlohn

Steht in Italien die nächste Krise an? Befördern die niedrigen Leitzinsen im Norden der Eurozone eine Blase? Ist der Mindestlohn eine Lachnummer? Diese Fragen beschäftigen uns heute bei 5vor10. Außerdem erfahren Sie, wie ein kleines niedersächsisches Dorf den Weg in die Energie-Autarkie meistert und auf welche Weise der US-Einzelhandel seine Kunden ausspioniert. Continue reading „5 vor 10: Eurozone, Italien, Energiewende, Überwachung, Mindestlohn“

Arbeitsmarkt, Soziales, Steuern und Finanzen, WachstumTagged , , , , 3 Kommentare zu Politische Amnesie in Zeiten der Großen Koalition

Politische Amnesie in Zeiten der Großen Koalition

Rente, Mindestlohn, Konjunktur: Die fünf Wirtschaftsweisen üben in ihrem aktuellen Jahresgutachten scharfe Kritik. Die große Koalition weist hingegen alle Vorwürfe zurück. Dabei sollte die Regierung gut zuhören.

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SozialesTagged , , 2 Kommentare zu Das Kreuz mit der Gerechtigkeit

Das Kreuz mit der Gerechtigkeit

Wohl mit keinem Wort wird in gesellschaftspolitischen Debatten mehr Schindluder getrieben als mit dem Wort „Gerechtigkeit“. Es hat sich zu einem Wieselwort entwickelt – inhaltsleer, wie ein vom Wiesel leergesaugtes Ei, von dem nur die Schale übrigbleibt. Soziale Gerechtigkeit ist längst zu einer reinen Anspruchsnorm verkommen, die das Verteilen vor das Verdienen stellt.

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Arbeitsmarkt, SozialesTagged , 20 Kommentare zu Staatlich festgelegter Mindestlohn – was erlauben Nahles?

Staatlich festgelegter Mindestlohn – was erlauben Nahles?

Hoher Mindestlohn in Deutschland.Die Weichen für einen flächendeckenden Mindestlohn sind gestellt. Ab 1. Januar 2015 soll deutschlandweit für alle Arbeitnehmer in allen Branchen ein Mindestlohn von 8,50 Euro gelten. Damit schlägt die Bundesregierung einen weiteren Nagel in den Sarg der Marktwirtschaft.

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Soziales, Steuern und FinanzenTagged , , , 3 Kommentare zu Das GroKo-Wirtschaftswunder: Mehr Geld vom Staat stützt die Konjunktur

Das GroKo-Wirtschaftswunder: Mehr Geld vom Staat stützt die Konjunktur

Schon weiland Ludwig Erhard, der Mann mit der Zigarre und Nestor des deutschen Wirtschaftswunders, wußte es: „Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie!“ Während die ordoliberalen Bedenkenträger, von denen es seit der Bundestagswahl in den Medien scheinbar nur so wimmelt, nachdem sie davor jahrelang abgetaucht zu sein schienen, kein gutes Haar an der Rente mit 63, der teuren Mütterrente oder dem Mindestlohn lassen, erzählen gestandene Mittelständler im konsumentennahen Einzelhandel verwundert ganz andere Geschichten.

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SozialesTagged , , , 1 Kommentar zu Große Koalition: 100 Tage im Rückwärtsgang

Große Koalition: 100 Tage im Rückwärtsgang

Angela Merkel und ihre Große Koalition regieren jetzt knapp hundert Tage. Es ist also an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Obwohl solche Kurzzeitbilanzen in aller Regel wenig aussagekräftig und oft auch unfair sind, weil die Qualität politischer Führung erst in längeren Zeithorizonten ehrlich beurteilt werden kann, erscheint es diesmal extrem leicht, ein eindeutiges und hartes Urteil zu fällen.

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ArbeitsmarktTagged , , 10 Kommentare zu Mindestlohn: Diskussion mit grotesken Zügen

Mindestlohn: Diskussion mit grotesken Zügen

Der Mindestlohn kommt – so viel scheint nach den jüngsten Runden der Koalitionsverhandlungen sicher. Warnungen vor negativen Folgen für den Arbeitsmarkt werden von den Befürwortern eines Mindestlohns beiseitegeschoben, ohne dass sie bislang den Nachweis erbracht hätten, dass der Mindestlohn „Arm trotz Arbeit“ gezielt bekämpft. Es bleibt zu hoffen, dass die künftigen Regierungspartner zumindest bei der Höhe Augenmaß zeigen.

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SozialesTagged , , 12 Kommentare zu Mindestlohn: Ineffizient und beschäftigungsfeindlich

Mindestlohn: Ineffizient und beschäftigungsfeindlich

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro wäre im Vergleich zum durchschnittlichen Einkommen ein Spitzenwert.Kaum eine wirtschaftspolitische Idee ist so umstritten wie der Mindestlohn. Die Gefahr, dass damit  unsere Volkswirtschaft gefährdet würde, ist groß. Darüber hinaus käme er in den seltensten Fällen denjenigen zu Gute, denen eigentlich damit geholfen werden soll.

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ArbeitsmarktTagged , Leave a Comment on Kann ein Mindestlohn verhindern, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Staat ausbeuten?

Kann ein Mindestlohn verhindern, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Staat ausbeuten?

Ein weitläufiges Argument für einen Mindestlohn ist, dass der Staat dadurch vor Ausbeutung geschützt werden könne. Arbeitnehmer und Arbeitgeber – so die These – einigen sich auf Löhne, die unter dem Marktniveau liegen, und bauen gemeinsam auf den Staat, der die Differenz mit Steuergeldern hinzuzahlt. Doch ist dieses Argument stichhaltig?

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ArbeitsmarktTagged , , , 26 Kommentare zu VWL Online: Wie wirkt ein Mindestlohn?

VWL Online: Wie wirkt ein Mindestlohn?

Fast alle Parteien fordern ihn: Den Mindestlohn. Über dessen Folgen gibt es – zumindest auf politischer Ebene – noch Streit. Vernichtet ein Mindestlohn Arbeitsplätze oder nicht? Schützt er vor Armut oder verschärft er sie? Ist ein Kombilohn eine Subvention für Arbeitgeber? Für Antworten darauf braucht es nicht viel: Nur einen Professor mit Baseballmütze und 15 Minuten Zeit. (Aktualisiert am 14.03.2013; 16:55 Uhr)

Nachtrag vom 14.03.2013 (16:55 Uhr):

Der zwischenzeitlich erschienene zweite Teil zum Mindestlohn wollen wir an dieser Stelle nicht vorenthalten:

Wie wirkt ein Mindestlohn (II)?


Weitere Videos von Prof. Ulrich van Suntum:
Hat der Euro noch eine Zukunft?

ArbeitsmarktTagged , , , 9 Kommentare zu Mindestlohn: Im Namen der Gerechtigkeit?

Mindestlohn: Im Namen der Gerechtigkeit?

Dem Arbeitsmarkt in Deutschland geht es gut.  Auch der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar kann das Bild nur leicht trüben. Noch nie gingen so viele Menschen in Deutschland einer Tätigkeit nach wie im Moment. Doch das muss nicht so bleiben.

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Soziales, Steuern und FinanzenTagged , , , 16 Kommentare zu Die Gerechtigkeitsfalle

Die Gerechtigkeitsfalle

In Hannover ließ sich jüngst beobachten, wie irrational das politische Establishment in Deutschland agiert. Auf den Parteitagen der Grünen, der Christdemokraten und der Sozialdemokraten wurden programmatische Festlegungen beschlossen, die fernab der finanzpolitischen Realität liegen.

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ArbeitsmarktTagged , , , , 21 Kommentare zu Der Mindestlohn setzt die Erfolge am Arbeitsmarkt aufs Spiel

Der Mindestlohn setzt die Erfolge am Arbeitsmarkt aufs Spiel

Es war zu erwarten: Kaum hat es in Deutschland eine substantielle Verbesserung am Arbeitsmarkt gegeben, flammt aufs Neue die Diskussion über einen flächendeckenden Mindestlohn auf. Es gibt hierzulande, so die Argumentation, zu viele Arbeitnehmer, die ihre niedrigen Löhne mit staatlicher Unterstützung „aufstocken“, um davon leben zu können. Das gehe nicht so weiter: Ein Mensch müsse von seiner Arbeit leben können.

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Arbeitsmarkt, Steuern und FinanzenTagged , , , , , , 43 Kommentare zu Mindestlohn: Riskant für Jobs und Staatskasse

Mindestlohn: Riskant für Jobs und Staatskasse

In letzter Zeit ist der Ruf der Gewerkschaften nach einem flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunden wieder lauter geworden. Dabei wird der Mindestlohn verstärkt mit der Aussicht auf zusätzliche Staatseinnahmen beworben. Auf den ersten Blick erscheint die Argumentation plausibel: Wenn mehr verdient wird, landet mehr im Steuersäckel. Unberücksichtigt bleibt bei dieser Argumentation aber, dass bei einer Lohnsteigerung auch Jobs verloren gehen könnten. Aufgrund einer im Vergleich zur Bezahlung geringen Produktivität kann sich eine Weiterbeschäftigung von potenziell durch einen Mindestlohn begünstigten Personen nicht mehr rechnen. Das verursacht aber Kosten. Da die Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen nicht exakt geschätzt und vorhergesagt werden können, bietet es sich an, verschiedene Beschäftigungsszenarien zu bilden und deren fiskalische Wirkungen zu berechnen. Das IW hat auf Basis seines Mikrosimulationsmodells Berechnungen für drei Szenarien durchgeführt: In Szenario 1 gibt es keinen Beschäftigungseffekt, in Szenario 2 einen negativen Beschäftigungseffekt für vorwiegend Geringqualifizierte und in Szenario 3 einen negativen Beschäftigungseffekte für vorwiegend Vollzeitbeschäftigte.

Im ersten Szenario fallen tatsächlich Mehreinnahmen in Höhe von 5 Milliarden Euro bei Staat und Sozialversicherungen an, selbst wenn die Unternehmenssteuereinnahmen aufgrund sinkender Gewinne schrumpfen. Beim zweiten Szenario würde die Anzahl der beschäftigten Geringqualifizierten sinken, gleichzeitig hätten die verbliebenen Geringqualifizierten einen höheren Lohn. In der Summe würden die Löhne um 17,1 Milliarden Euro steigen. Für die Staatseinnahme hieße dies: Ein Plus von 1,4 Milliarden Euro bei der Einkommenssteuer und ein Plus von 4,1 Milliarden bei den Sozialbeiträgen. Andererseits würden aber auch die Transferleistungen um 1 Milliarde steigen, denn der Staat müsste mehr Arbeitslose alimentieren. Schließlich hätten die Unternehmen infolge der gestiegenen Löhne geringere Gewinne. Dadurch würden die Einnahmen des Staates aus der Unternehmenssteuer um 5,4 Milliarden sinken. Unter Strich hätte der Staat 0,8 Milliarden Euro weniger in der Staatskasse und es gäbe mehr Arbeitslose. Am schlimmsten wäre das dritte Szenario. Hier fallen die fiskalischen Lasten mit 6,6 Milliarden Euro nämlich deutlich höher aus.