Nobelpreisträger

ÖkonomikTagged , , , 3 Kommentare zu Wenn der Mensch komplizierter ist als das ökonomische Modell: Zur Verleihung des Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften an Richard H. Thaler

Wenn der Mensch komplizierter ist als das ökonomische Modell: Zur Verleihung des Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften an Richard H. Thaler

Der Mensch ist kein Homo oeconomicus. Auch wenn es um rein Wirtschaftliches geht, entscheidet niemand immer zuverlässig rational, niemand verfügt ständig über alle notwendigen Informationen, und wohl niemand verhält sich ausschließlich strikt eigennützig. Der Amerikaner Richard H. Thaler, der verdientermaßen mit dem diesjährigen Wirtschafts-Nobelpreis ausgezeichnet worden ist, hat das in vielen Facetten gezeigt. Mit seinen Konzepten, analytischen Methoden und Instrumenten hat er dazu eine wichtige und zugleich höchst populäre Forschungsrichtung in Gang gesetzt, die sogenannte Verhaltensökonomik, ausdifferenziert in „Behavioral Economics“ und „Behavioral Finance“. Continue reading „Wenn der Mensch komplizierter ist als das ökonomische Modell: Zur Verleihung des Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften an Richard H. Thaler“

LinktippsTagged , , , , 2 Kommentare zu 5 vor 10: Nobelpreisträger, Fed, IWF, Solarenergie, Steuern

5 vor 10: Nobelpreisträger, Fed, IWF, Solarenergie, Steuern

Heute in den Linktipps: Wir brauchen bessere Wirtschaftsnobelpreisträger, die Fed macht es Schwellenländern einfacher, und die IWF-Chefin rechnet mit einem Erfolg von Kryptowährungen. Außerdem: So rasant verbreitet sich die Solarenergie, und Regierungen müssen neue Wege für die Besteuerung von Technologiekonzernen finden.

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OrdnungspolitikTagged , , 1 Kommentar zu Bessere Zahlen für eine skeptische Wissenschaft: Was der Nobelpreis für die Ökonomik bedeutet

Bessere Zahlen für eine skeptische Wissenschaft: Was der Nobelpreis für die Ökonomik bedeutet

Was sind die Quellen des Wohlstands? Das ist eine der Fragen, die den Ökonomen Angus Deaton umtreiben. Seine Antworten sucht er regelmäßig in der Empirie. Sein ausgeprägtes Bewusstsein dafür, dass die Qualität der Ergebnisse entscheidend von der Qualität der erhobenen Daten abhängt, hat ihm den diesjährigen den Nobelpreis beschert. Dass die Wahl auf den Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Princeton University fiel, lässt sich aber auch als Kritik an einer Wissenschaft lesen, die bisweilen aus dem Auge verliert, dass es bei der Ökonomik um menschliches Zusammenleben geht und sie eben keine Naturwissenschaft ist.

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