Weekender

Weekender-Themen: Inflation, Handel, Digitalisierung, Klimaschutz, Russland

Jeden Freitag empfiehlt der Weekender fünf Vertiefungen zu wirtschaftspolitisch interessanten wie relevanten Themen.

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Inflation Konzertierte Aktion im Kanzleramt gegen die Inflation. Doch konkrete Maßnahmen wurden beim Treffen diese Woche nicht beschlossen. Ein weiteres Gespräch soll es im September geben – nach der parlamentarischen Sommerpause. Was hilft wirklich gegen Inflation? Was kann die Politik tun? Kann sie überhaupt etwas tun? Der ehemalige Wirtschaftsweise Volker Wieland gibt Antworten in diesem Video.

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Ex-Exportüberschuss – Deutschland trug lange den inoffiziellen Titel des Exportweltmeisters. Kein Land hatte einen größeren Exportüberschuss. Doch das Blatt hat sich gewendet. Erstmals seit 2008 hat Deutschland nun mehr Waren importiert als exportiert. Das Ergebnis: ein Handelsdefizit. Was das für den deutschen Wohlstand bedeutet, hat Thorsten Mumme, Ressortleiter Wirtschaft beim Tagesspiegel, aufgeschrieben.

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Digitalisierung – Die Ampelkoalitionäre waren vielversprechend angetreten, um „mehr Fortschritt zu wagen“ – dies vor allem und zuerst im Bereich Digitalisierung. Dass Deutschland hier international weit abgeschlagen ist, ist ein offenes Geheimnis. Während die Unternehmen hier in der Regel gut vorankommen, hakt es in der Verwaltung, in den Schulen, wenngleich Corona auch hier bekanntlich für einen Digitalisierungsschub gesorgt hat. Die Ampel-Regierung hat eine neue Digitalstrategie versprochen – noch vor der Sommerpause. Doch bislang hat sie nicht geliefert. Das Handelsblatt hat erfahren, warum und was in der geplanten Strategie stehen soll.

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Klimaschutz – Dürre, Überschwemmungen, Waldbrände. Der Klimawandel ist real. Die Klimapolitik hält zahlreiche Instrumente bereit, die zentralen Emissionen von klimaschädlichen Gasen zu reduzieren. Wie das am besten gelingen kann, hat der Präsident des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW, Achim Wambach, in dem neuen Buch „Klima muss sich lohnen“ formuliert. Wambach macht darin einen marktwirtschaftlichen Vorschlag. Sein Ansatz: Klimaschutz muss sich lohnen. – Ein Interview mit dem Autor.

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Putins Russland – Die Politik Russlands hat spätestens seit dem 24. Februar schwerwiegende Folgen für die ganze Welt, wenngleich am unmittelbarsten für die Ukraine. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wirkt sich ganz konkret auch auf die Energie- und Lebensmittelmärkte aus und beeinflusst seither die Wirtschaftspolitik hierzulande. Es lohnt sich folglich durchaus, sich konkret mit Putins Russland zu befassen. Sehr interessant: Die Einordnung der Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig zur der Entwicklung Russlands unter Putin aus Sicht der politischen Ideengeschichte.


Gute Kommentare, interessante Hintergründe – jeden Freitag präsentieren wir (Link zum Archiv) fünf Vertiefungen zu den wirtschaftspolitisch interessantesten und relevantesten Themen der Woche. > Keinen Blogpost verpassen