Nichts entzweit ein Volk so sehr wie Steuern und Orden. Von den einen nimmt man an, dass sie zu Unrecht verlangt, von den andern, dass sie zu Unrecht gegeben werden. Terence Frisby, *1932, englischer Schriftsteller

Das kleine Wörtchen „neoliberal“ scheint heute zur Chiffre des Bösen geworden. Ein gewaltiger Irrtum! Denn ursprünglich wollte der Neoliberalismus das Wirtschaftssystem genau von dem befreien, was ihm heute vorgeworfen wird ⎼ Raubtierkapitalismus. Nikolaus Pipers Buch macht deutlich: Sich heute auf die Grundwerte des Liberalismus wieder zu besinnen, ist existentiell für den Erhalt unserer freien Gesellschaft. weiterlesen

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Wer die Ursachen kennt, kann Probleme lösen. Diese simple Logik gilt auch für den Wirtschaftszweig der Immobilien. So helfen Enteignungen kaum gegen steigende Mieten. Stattdessen müssen mehr Wohnungen entstehen, Bauen muss günstiger werden.

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Amerikaner und Chinesen laufen uns technologisch davon. Deutschland braucht neue Impulse ⎼ aber nicht von Crash-Propheten, die alles niederreden, sondern von Optimisten. Straubhaar gehört zu ihnen und empfiehlt der Wirtschaft: Bleibt innovativ, bleibt mutig, seid resilient!

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Mit einer CO2-Steuer könnte die Menge an ausgestoßenem Kohlendioxid beeinflusst werden. Doch die Steuerung wäre ungenau. Der Emissionshandel setzt dagegen direkt am Kern des Problems an: der ausgestoßenen CO2-Menge. Und er ist wie das Klima: länderübergreifend. Zwei Gründe, den bestehenden EU-Zertifikatehandel auszuweiten, statt sich in nationalstaatlichen Einzellösungen zu verlieren.

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Die jüngste Abkehr der Europäischen Zentralbank vom Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik hat die Diskussion über eine „Japanisierung“ Europas wiederbelebt. Das japanische Szenario ist unschön. Seit Beginn der 1990er-Jahre stagniert das Wachstum, das Lohnniveau fällt und immer mehr Menschen werden in prekäre Beschäftigungsverhältnisse abgedrängt. Die sogenannten Abenomics, im Kern ein immenses zentralbankfinanziertes keynesianisches Ausgabenprogramm, haben das Land nicht wie versprochen aus der Krise herausgebracht. Stattdessen wird die Statistik kreativ interpretiert und gestaltet.
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