Gewinn ist so notwendig wie die Luft zum Atmen, aber es wäre schlimm, wenn wir nur wirtschaften würden, um Gewinn zu machen, wie es schlimm wäre, wenn wir nur leben würden, um zu atmen. Hermann Josef Abs, 1901-1994, deutscher Bankier, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG (1957-1967)

Heute in den Linktipps: Die Deutschen gehen zu früh in Rente, eine Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank könnte für den Steuerzahler teuer werden, der Sachverständigenrat senkt seine Konjunkturprognose und der britische Arbeitsmarkt bleibt trotz Brexit-Angst vorerst robust. Außerdem: Warum es gefährlich sein kann, geheime Dokumente an Steuerfahnder weiterzugeben.

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Trotz der Lockerung des Gesetzes ist das Fremd- und Mehrbesitzverbot von Apotheken in Deutschland ein Hinderniss bei der Patientenversorgung. Eine Aufhebung  würde es Apotheken erlauben, Infrastruktur gemeinsam zu nutzen. Die resultierenden Kostensenkungen könnten sogar Apothekenstandorte attraktiv machen, die bisher nicht rentabel sind – gerade in ländlichen Gebieten.

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Wenn es um das Image der Ökonomen zurzeit nicht zum Besten bestellt ist, kann es durchaus auch daran liegen, dass sie sich nicht klar ausdrücken ⎼ und deswegen einfach nicht verstanden werden. Um dies zu ändern, hat Nils Hesse ein Handbuch des verständlichen Schreibens von Wirtschaftsthemen geschrieben. Es wurde auch höchste Zeit.

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Wir brauchen so etwas wie eine Agenda 2030, meint der Kuratoriumsvorsitzende der INSM Wolfgang Clement. Und in diese Agenda gehöre eine neue Sozialstaatspolitik. Denn die aktuelle Politik sei gerade dabei, die Grenzen der Leistungsfähigkeit und der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit unseres Gemeinwesens zu überschreiten. weiterlesen

Der Kohleausstieg könnte die deutschen Steuerzahler weit mehr als 100 Milliarden Euro kosten. Eine marktwirtschaftliche Lösung über den europäischen Emissionshandel bietet dagegen nicht nur einen bezahlbaren Klimaschutz, es könnte sogar noch das nationale Klimaschutzziel für 2020 erreicht werden.

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Eines muss man der deutschen Sozialdemokratie lassen – im Taufen von Reformvorschlägen ist sie immer noch führend. Ob nun „Bürgerversicherung“, „Gute-Kita-Gesetz“ oder nun die „Respekt-Rente“ – es klingt erst mal immer gut. Doch schaut man sich die Reformen genauer an, bleibt es oft beim guten Marketing, das Produkt selbst kann hingegen selten überzeugen. Dies gilt insbesondere bei der sog. Respekt-Rente, welche sich bei genauerer Ansicht eher als respektlos gegenüber den erfolgreichen Grundprinzipien unserer sozialen Marktwirtschaft und seiner in weiten Teilen sehr erfolgreichen Alterssicherungssysteme präsentiert.

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Die harte D-Mark war für deutsche Firmen eine stetige Herausforderung. Sie mussten dauerhaft besser als die ausländische Konkurrenz sein, damit ihre Produkte trotz des hohen Außenwertes der D-Mark gekauft wurden. Der Euro verlangt diesbezüglich weniger Disziplin. Das hat Folgen: Zwar verkaufen deutsche Unternehmen so viel wie nie ins Ausland, aber die Produktivitätsgewinne sind gesunken, schreibt Professor Dr. Gunther Schnabl.

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Die Tendenz zur Singlegesellschaft und zum Individualismus, das klinisch reine Outsourcing von Altenfürsorge und Kinderbetreuung und das zunehmende Scheitern von Ehen und Partnerschaften – Wolfgang Picken sieht die moderne Gesellschaft in der Krise. Der Theologe will mehr Menschen wieder in tragfähige soziale Beziehungen einbinden. Er belässt es dabei nicht bei der Theorie. In Bonner Stadtteil Bad Godesberg füllt der Priester und promovierte Politikwissenschaftler seine Ideen mit Leben.

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