Die Berechnung der Einkommensteuer ist für einen Mathematiker zu schwierig, dazu muss man Philosoph sein. Albert Einstein, 1879-1955, dt. Physiker

Archiv der Kategorie: "Bildung"

Der INSM-Bildungsmonitor beschreibt seit dem Jahr 2004 Defizite und Fortschritte in zwölf relevanten Handlungsfeldern aus einer wirtschaftlichen Perspektive. Es steht folglich im Fokus, welchen Beitrag das Bildungssystem leistet, um den Wohlstand zu sichern, Aufstiegsmöglichkeiten für den Einzelnen zu schaffen und Teilhabe zu gewährleisten. Der INSM-Bildungsmonitor 2018 zeigt, dass es im diesjährigen Bildungsmonitor erstmals eine Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr gibt, dass Herausforderungen für die Bildungspolitik zunehmen und erste Schritte der Politik zwar in die richtige Richtung weisen, aber nicht ausreichen.

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Die Digitalisierung erhöht die Anforderungen an Teilhabe für den Einzelnen und den Innovationswettbewerb der Volkswirtschaft als Ganzes. Im internationalen Vergleich ergeben sich für Deutschland erhebliche Herausforderungen, um die Schulen für die Digitalisierung fit zu machen und im Unterricht von Digitalisierung zu profitieren. Der Digitalpakt allein reicht nicht aus, ist aber ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung.

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Der heute veröffentlichte Nationale Bildungsbericht 2018 „Bildung in Deutschland“ macht deutlich, dass sich Bildungsinvestitionen sowohl für den Einzelnen als auch gesamtfiskalisch lohnen. Der Bericht beschreibt Fortschritte, betont aber auch gewaltige Herausforderungen und Versäumnisse bei Durchlässigkeit, Fokussierung auf Qualität und Versorgung an Lehrkräften. Diesen Befunden sollte sich die Politik dringend annehmen. Wie eine konkrete Reformagenda aussehen könnte, haben wir beim INSM-Bildungsmonitor 2017 gezeigt und den Finanzbedarf der öffentlichen Hand von zwölf Milliarden Euro pro Jahr beziffert.
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Um Herausforderungen wie den demografischen Wandel oder die Digitalisierung zu bewältigen, braucht Deutschland eine Bildungsoffensive. Der INSM-Bildungsmonitor hat im Jahr 2017 eine Zehn-Punkte-Reformagenda entwickelt, um das Bildungssystem für die Herausforderungen fit zu machen. Vor diesem Hintergrund gehen einzelne Maßnahmen des Koalitionsvertrages in die richtige Richtung, andere Vorschläge bleiben hinter den Notwendigkeiten einer erfolgreichen Reformagenda zurück. weiterlesen

Um Herausforderungen wie den demografischen Wandel oder die Digitalisierung zu bewältigen, braucht Deutschland eine Bildungsoffensive. Gute Bildung ist nicht kostenlos, doch wenn jährlich zusätzliche zwölf Milliarden Euro, kombiniert mit wettbewerblichen Rahmenbedingungen, zielgerichtet eingesetzt würden, könnten deutliche Verbesserungen erreicht werden.

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Für eine reibungslose Integration von Flüchtlingen muss an vielen Stellen angesetzt werden. Der Erwerb von Deutschkenntnissen bildet eine wichtige Grundlage – aber halt nicht mehr. Denn wollen wir die Flüchtlinge in unsere Gesellschaft und unseren Arbeitsmarkt integrieren, bedarf es einer weitergehenden Qualifizierung. So sind neben Sprachkursen auch Kitaplätze, Schulplätze und Angebote für Flüchtlinge, die eine Ausbildung machen oder studieren wollen, notwendig. Das kostet allerdings: für das Jahr 2017 müsste der deutsche Staat nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) 3,5 Milliarden Euro in die Hand nehmen.

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Das Wirtschaftsmodell der Bundesrepublik Deutschland – die Soziale Marktwirtschaft – beinhaltete immer ein doppeltes Versprechen: wirtschaftlicher Wohlstand durch freie Märkte gepaart mit sozialer Absicherung. Es ist vielfach belegt, dass Bildung in der modernen wissensbasierten Wirtschaft zur zentralen Grundlage von Wirtschaftskraft und sozialer Teilhabe geworden ist. weiterlesen

Die Digitalisierung revolutioniert die Bildung – mit Big Data und personalisiertem Lernen. Im digitalen Wandel liegt die Chance auf eine echte Demokratisierung des Bildungssystems: Durch Computer, Laptop oder iPad kann jeder Interessierte daran teilhaben. Doch der freie Zugang ist nur ein erster Schritt, um Aufstiegschancen für alle zu ermöglichen. Was fehlt, ist ein „individualisiertes Bildungsangebot“.

Jörg Dräger / Ralph Müller-Eiselt: Die digitale Bildungsrevolution – der radikale Wandel und wie wir ihn gestalten können, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2015

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In der Debatte um die Bologna-Reform hagelt es immer wieder Kritik. Oft ist dabei die Rede von Verschulung der Studiengänge und dem Bachelor-Abschluss als ungenügende Qualifikation. Auch der hohe Druck auf die Studierenden und die geringere Flexibilität werden kritisch gesehen. Doch die Vorwürfe entsprechen nicht der Faktenlage, wie eine Sonderauswertung im aktuellen INSM-Bildungsmonitor zeigt.

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