Wenn der Bauer will, dass ihm seine Kuh anständig Milch gibt, muss er dafür sorgen, dass sie auch genug zu fressen hat. Peter Bofinger, *1954, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Wirtschaftsweiser

Archiv der Kategorie: "Umwelt"

Die globalen Treibhausgasemissionen nehmen kontinuierlich zu. Allen politischen Lippenbekenntnissen zum Trotz. In China etwa haben sich zwischen 2002 und 2012 die Emissionen mehr als verdoppelt. Ohne eine internationale Kooperation von den bedeutendsten Emittentenländern wird sich die Entwicklung nicht umkehren. Dafür braucht es einen neuen Ansatz. Mengenbasierte Abkommen sind gescheitert. Besser wäre ein einheitlicher CO2-Preis.

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Verlust von Arbeitsplätzen, steigende Strompreise, Versorgungslücken, größere Abhängigkeiten von Russland: Der Preis eines überhasteten Kohleausstiegs ist hoch. Hinzu kommt: Gut möglich, dass der deutsche Abschied vom Kohleabbau für das Klima nichts bringt. Besser wäre es, so Prof. Dr. Manuel Frondel, den Ausstieg über den Markt zu organisieren.   weiterlesen

Die Energiewende kostet 520 Milliarden Euro bis 2025. Das ist das Ergebnis der Studie „Kosten der Energiewende“ des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomik (DICE) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ergeben. Die Kostenschätzung falle zu hoch aus, sagen Kritiker und monieren Annahmen der Studie. Eine Replik von Studienleiter Prof. Dr. Justus Haucap.

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Die grüne Ökonomie ist zu einem Streitthema geworden. Nicht erst seitdem Autokonzerne mit ihrer CO2-Vermeidungssoftware zum Himmel stinken stehen die Mainstream-Konzepte einer nachhaltigen Wirtschaft in der Kritik. Überhaupt ist eine Antwort auf die Frage, wie die grüne Transformation gelingen soll, noch lange nicht gefunden. Klar scheint nur: Umweltschutz mit Wachstum zu versöhnen, bleibt ein schönes Märchen.

Thomas Fatheuer, Lili Fuhr, Barbara Unmüßig: Kritik der grünen Ökonomie, oekom Verlag, München 2015

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Die 21. UN-Klimakonferenz in Paris soll ein konkretes Ergebnis bringen: Die Ablösung des Kyoto-Protokolls durch ein neues globales Abkommen mit verbindlichen Klimazielen. Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu den Verhandlungspositionen der einzelnen Länder zeigt: Selbst bei der Ausgestaltung der institutionellen Rahmenbedingen sind sich die Vertreter der 195 Teilnehmerstaaten derzeit noch uneinig – was einen Schatten auf die bevorstehenden Verhandlungen in Paris wirft.

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