Unternehmer wird man nicht in fünfzig oder fünfhundert Wochen. Um Unternehmer zu werden, braucht es eine Nacht, neun Monate und vierzig bis fünfzig Jahre Erfahrung. Helmut Schmidt, 1918-2015, dt. Politiker

Archiv der Kategorie: "Arbeitsmarkt"

Am 24. September ist Bundestagswahl. Nicht erst seit dem TV-Duell Merkel–Schulz, sondern seit Monaten ist das Land im Wahlkampfmodus. Das Hamburgische WeltWirtschafts Institut (HWWI) hat in Kooperation mit dem Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) untersucht: Wie viel Soziale Marktwirtschaft steckt in den Wahlprogrammen der fünf Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke. weiterlesen

Die Digitalisierung der Wirtschaftswelt lässt sich nicht aufhalten – und viele Menschen fragen sich, ob zukünftig Roboter und Algorithmen ihre Aufgaben übernehmen. Dass die Politik sich in diese Entwicklung einmischen will, hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vor kurzem mit der Veröffentlichung ihres Weißbuchs Arbeiten 4.0 signalisiert. Annehmen müssen die Herausforderung jedoch in erster Linie die Unternehmen, ihre Beschäftigten und alle künftigen Erwerbstätigen. Grund zur Sorge haben sie nach derzeitigem Erkenntnisstand aber nicht.

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Neulich hat Gerd Maas in diesem Blog beschrieben, weshalb er dem Mindestlohn nichts abgewinnen kann. Die Argumente, die er anführt, wiegen schwer. Ein Mindestlohn ist weder sachgerecht noch fair, überdies greift er in unzulässiger Weise in die Freiheit ein. So überzeugend diese theoretischen Argumente sind, oft verhallen sie ungehört. Stattdessen werden die angeblichen sozialen Vorteile des Mindestlohns angeführt. Doch die scheinbaren Vorteile werden mit umso größeren Nachteilen an anderer Stelle erkauft. Das lässt sich nicht nur theoretisch zeigen. weiterlesen