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5 vor 10: Niedrigzinsen, Finanzmärkte, Ehen, Griechenland, China

In den Linktipps von heute geht es um den Fluch der niedrigen Zinsen, die Aktienmärkte der Welt und die wirtschaftlichen Herausforderngen Griechenlands. Auerdem: der Einfluss des Berufs bei der Partnerwahl und die Folgen der wirtschaftlichen Schwäche Chinas für das kommunistische Regime.


1. Ökonomen warnen vor Fluch der niedrigen Zinsen
(welt.de, Dorothea Siems)
Die amerikanische Notenbank verkündet heute, ob sie in Kürze die Zeit der Niedrigzinsen beenden wird. In Europa steht das noch nicht zur Debatte. Die EZB versorgt den Finanzsektor nach wie vor mit großen Mengen an billigem Geld. Damit will sie die Wirtschaft stützen. Doch mehrere Wirtschaftsforscher argumentieren, dass sie mit ihrer Geldpolitik den Falschen nützt.

2. Die Weltkarte der Finanzmärkte
(businessinsider.com, Elena Holodny, englisch)
Die Schweiz ist größer als Russland, Spanien und Indien liegen in etwa gleichauf, und Afrika verschwindet mit wenigen Ausnahmen komplett von dem Globus: So sieht die Weltkarte aus, wenn man Länder nicht gemäß ihrer Fläche, sondern entsprechend der Größe ihres Aktienmarktes einzeichnet. Die faszinierende Darstellung hilft auch bei der Einordnung der Turbulenzen an Chinas Finanzmarkt: Verglichen mit anderen großen Volkswirtschaften ist die Börse in China ausgesprochen klein.

3. Wer heiratet seine Kollegen?
(priceonomics.com, Dan Kopf, englisch)
Arbeit ist für viele Menschen nicht nur wichtig, um Geld zu verdienen. Sie ist auch zentral, wenn es darum geht, soziale Beziehungen zu knüpfen. In vielen Fällen verschwimmt daher die Grenze zwischen Privatem und Beruflichen. Und gar nicht so selten steht am Ende auch die große Liebe. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, einen Partner mit dem gleichen Job zu wählen, von Beruf zu Beruf sehr unterschiedlich.

4. Die Regierung tut nicht, was sie müsste
(wiwo.de, Silke Wettach und Hans-Jürgen Klesse)
Griechenland wählt am Sonntag ein neues Parlament und bestimmt, ob der südeuropäische Krisenstaat weiter von dem Linkspolitiker Alexis Tsipras oder von seinem konservativen Herausforderer geführt wird. Die künftige Regierung steht vor großen Aufgaben. Ein Blick auf den für das Land so wichtigen Tourismussektor zeigt, welche Fehler die Politik in der Vergangenheit gemacht hat.

5. China steigt so schnell nicht ab
(zeit.de, Eberhard Sandschneider)
Chinas Führung verspricht der Bevölkerung eine stetige Vermehrung des Wohlstandes. „An der Frage, ob die Kommunistische Partei in der Lage ist, diese Hoffnung in der Zukunft aufrechtzuerhalten, entscheiden sich Legitimität und Wohl und Wehe der kommunistischen Herrschaft“, schreibt Eberhard Sandschneider. Er glaubt jedoch nicht, dass sich Präsident Xi Jinping angesichts schlechter Wirtschaftsdaten Sorgen machen muss. Das Platzen der Börsenblase könnte aus seiner Sicht sogar positive Effekte haben.

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