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5 vor 10: Liebe, Zentralbanken, Wohnungen, Geldanlage, China

Heute in den Linktipps: Was Kreditwürdigkeit und Partnerschaft verbindet, warum die aktuelle Politik der Zentralbanken gefährlich ist, und weshalb sozialer Wohnungsbau selten hilft. Außerdem: Kluge Menschen sind oft schlechte Anleger und China macht es anderen Volkswirtschaften weiterhin schwer.


1. Schatz, wie kreditwürdig bist Du?
(faz.net, Hanna Decker)
Gleich und gleich gesellt sich gerne – das gilt offenbar auch für die Kreditwürdigkeit: Menschen, die ihre Rechnungen in ähnlich schneller Geschwindigkeit begleichen, finden in der Liebe schneller zusammen. Das haben Ökonomen der amerikanischen Notenbank herausgefunden. Die Forscher entdeckten auch: Je kreditwürdiger Menschen sind, desto länger halten in der Regel ihre Beziehungen.

2. „Die Zentralbank ist dem Volk verpflichtet, nicht den Banken“
(wiwo.de, Malte Fischer)
Der renommierte Finanzmarktexperte Stephen Ross warnt in einem Interview mit der Wirtschaftswoche vor neuen Blasen an den Finanzmärkten. Auch die Inflation der Güterpreise werde wegen der lockeren Geldpolitik der Notenbanken bald anziehen. Das aktuelle Vorgehen der Zentralbanker hält er für riskant.

3. Der Leerstand von Morgen
(zeit.de, Nadine Oberhuber)
Viele klagen über die Wohnungsnot in den Städten, die Flüchtlingswelle könnte die Knappheit noch verstärken. Sozialer Wohnungsbau soll es richten, fordern manche Experten. Nadine Oberhuber erklärt, warum der Staat so häufig die falschen Immobilienprojekte fördert und auch diesmal wieder die falschen Konzepte parat haben könnte.

4. Warum kluge Menschen so oft Geld versenken
(manager-magazin.de, Martin Weber)
Geldanlage-Angebote sind oft verlockend, doch Sparer sollten immer beachten: Rendite gibt es nur für Risiko. Das ist die goldene Regel des Kapitalismus, die auch Finanzakrobaten nicht außer Kraft setzen können, schreibt BWL-Professor Martin Weber. Wenn viele schlaue Menschen dennoch auf fadenscheinige Angebote hereinfallen liegt es oft daran, dass sie ihr Wissen und Kenntnisse hoffnungslos überschätzen.

5. China macht es Handelspartnern weiterhin schwer
(qz.com, Gwynn Guilford, englisch)
Chinas Führung will eigentlich den Binnenkonsum stärken und unabhängiger vom Export werden. Doch die Daten zeigen: Weil die Importe deutlich schneller schrumpfen als die Exporte, wächst der Handelsüberschuss des Reichs der Mitte weiter. Für die anderen Länder ist das ein Problem: Sie müssen weiterhin mit den günstigen Produkten aus der Volksrepublik konkurrieren, aber können immer weniger an China verkaufen.

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