Bald müssen die Arbeitgeber streiken, um sich vor Ausbeutung durch maßlos gewordene Gewerkschaftsführer zu schützen, die wider besseres Wissen Arbeitnehmer zum "Tanz auf dem Vulkan" verführen! Joachim Bullermann, *1943, deutscher Verkaufs- und Managementtrainer, Marketingberater

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5 vor 10: Moral, Wohlstand, Ruhm, Kaufkraft, Geld

Heute geht es in den Linktipps um unmoralische Unternehmen, den deutschen Wohlstand und die Fairness des Ruhms. Zudem lesen Sie, warum Kinder mehr über die familiären Finanzen wissen sollten, und wo Menschen am härtesten für ein iPhone arbeiten müssen.

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1. Wettbewerb jenseits der Grenzmoral
(wirtschaftlichefreiheit.de, Michael Neumann)
Ein Unternehmen, das unmoralisch handelt, kann billiger produzieren als die Konkurrenz. Wer aber die eigenen Ansprüche absenkt, zwingt die anderen Marktteilnehmer zum Mitziehen, sonst machen sie Verluste. Michael Neumann, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven, beschreibt in seinem Beitrag auf Wirtschaftliche Freiheit, welche Rolle Gesetze dabei spielen.

2. Warum Deutschlands Wohlstand gefährdet ist
(neuewirtschaftswunder.de, Thomas Fricke)
Die Umfragen – zum Beispiel vom Institut für Demoskopie Allensbach – zeigen, dass sich die Deutschen um die Wirtschaft des Landes sorgen. Dabei scheint doch alles gut: Die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie seit 24 Jahren nicht mehr, der Staat baut seinen Schuldenberg ab, die Inflation ist bei Null. Thomas Fricke, Kolumnist der Süddeutschen Zeitung, geht auf Spurensuche.

3. Ist Ruhm fair?
(blogs.nature.com, Amy Yu und César A. Hidalgo, englisch)
Ruhm ist nicht fair, so scheint es. Aber lässt sich dies auch statistisch belegen? Das haben die Autoren Amy Yu und César A. Hidalgo in ihrer Studie (Link) versucht. Sie fragen außerdem, aus welchen Gründen zum Beispiel ein Tennisspieler oder ein Schachspieler berühmt werden.

4. Wer muss am härtesten arbeiten?
(agenda.weforum.org, José Santiago, englisch)
Wer muss am härtesten arbeiten, um sich ein iPhone, ein Kilo Reis oder einen Big Mac kaufen zu können? Das wollte die UBS für ihre Studie (Link) wissen. Entscheidend ist dafür etwa, wie viel jemand pro Stunde verdient, wie viel die eigene Währung im Ausland wert oder wie hoch die Produktivität ist. Das Extrem: Wer sich in Kiew ein neues iPhone zulegen möchte, muss dafür 13 Wochen arbeiten.

5. Über Geld spricht man
(sueddeutsche.de, Jakob Schulz)
Wer Kindern einen vernünftigen Umgang mit Geld beibringen möchte, sollte offen mit ihnen über die Finanzen der Familie sprechen, kommentiert Süddeutsche Zeitung-Autor Jakob Schulz in seinem Artikel. Taschengeld alleine reiche nicht, vielmehr sollten Kinder wissen, was die Kita oder die Miete kostet.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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