Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Beteiligungen, Gold und Grundstücke dazu. Danny Kaye, 1913-1987, amerikanischer Filmschauspieler

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5 vor 10: Öl, Krankenversicherung, Draghi, Grundeinkommen, Trump

Heute in den Linktipps: Wie sicher ist die Einigung der Opec? Warum werden die Beiträge für Privatversicherte drastisch steigen und wann gibt es wieder höhere Zinsen? Außerdem: Finnland testet das Grundeinkommen und Trump könnte seine Handelspolitik tatsächlich umsetzen.

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1. Opec einigt sich auf Fördermengenbegrenzung
(reuters.com, Barani Krishnan)
Nach langem Streit hat sich die Opec vorläufig auf eine Begrenzung der Fördermenge geeinigt. Dem Abkommen zufolge soll die tägliche Fördermenge auf 32,5 bis 33,0 Millionen Barrel am Tag beschränkt werden. Der Markt ist überrascht, der Ölpreis zieht rapide an. Doch wird die Einigung tatsächlich umgesetzt? Analysten sind skeptisch.

2. Beitragsschock für sechs Millionen Krankenversicherte
(faz.net, Andreas Mihm)
Kunden von privaten Krankenversicherungen müssen sich auf massive Tariferhöhungen vorbereiten. Im Durchschnitt werden sich die monatlichen Beiträge wohl zweistellig erhöhen. Die Gründe: Die teurerer werdende medizinische Versorgung sowie die niedrigen Zinsen.

3. Höhere Zinsen nur bei mehr Wachstum
(tagesschau.de, Thomas Roth)
Der Chef der EZB, Mario Draghi, kündigt im Interview mit den Tagesthemen an, dass die Zinsen wohl noch längere Zeit niedrig bleiben werden. Kreditinstitute fordert er dazu auf, ein Geschäftsmodell zu finden, das auch bei niedrigen Zinsen funktioniert.

4. 560 Euro, einfach so
(zeit.de, Zacharias Zacharakis)
Finnland will als erstes Land der Welt ein bedingungsloses Grundeinkommen auf nationaler Ebene testen. 2.000 Menschen sollen im nächsten Jahr Geld von der Regierung bekommen und müssen dafür keine Gegenleistung erbringen. Das ist nicht höher als die eigentliche Sozialhilfe. Der Unterschied ist aber: Jeder Euro, den man dazuverdient wird das Einkommen der Menschen erhöhen.

5. Trumps Drohung sind todernst
(voxeu.org, Gary Hufbauer, Euijin Jung, englisch)
Der Republikaner Donald Trump verspricht immer wieder, die Handelsverträge der USA neu auszuhandeln. Das sind keine leeren Worte: Rechtlich hätte Trump dazu die Möglichkeit, zeigt dieser Beitrag. Die Konsequenzen könnten verheerend sein.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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