Die soziale Marktwirtschaft funktioniert nur, wenn Eigentum geschützt und Verträge eingehalten werden. Otto Graf Lambsdorff, (1926 - 2009), deutscher Politiker, Bundesminister für Wirtschaft, Bundesvorsitzender der FDP

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5 vor 10: Übernahmen, Sandwich, Tankstellen, Roller, Preise

Heute in den Linktipps: Warum die Wirtschaft nicht vor Investitionen aus dem Ausland geschützt werden will, woraus ein Brexit-Sandwich besteht und wie freie Tankstellen überleben können. Außerdem: Die E-Roller kommen, und Preise im Internet werden immer volatiler.

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1. Wirtschaft fürchtet Bumerang bei Fernost-Firmenschutz
(welt.de, Nikolaus Doll)
Die Bundesregierung will künftig bereits ab einer geplanten Übernahme von 15 Prozent eines Unternehmens durch außereuropäische Investoren den Deal prüfen und letztlich auch untersagen können. Doch die Wirtschaft hält nicht viel von dem vermeintlichen Schutz – Investitionen sind schließlich prinzipiell willkommen und können die Konjunktur ankurbeln.

2. Ein Brexit-Sandwich besteht nur aus Brot
(qz.com, Aisha Hassan, englisch)
Selbst einfachen Produkten gehen heutzutage schon komplexe internationale Lieferketten voraus. Das zeigt sich exemplarisch beim Sandwich: Die meisten Zutaten des traditionellen britischen Snacks werden importiert. Meist kommt nur noch das Brot von der Insel.

3. Freie Tankstellen kämpfen ums Überleben
(wiwo.de, Dominik Reintjes)
In Deutschland gibt es immer weniger Tankstellen. Große Marken wie Aral oder Shell wehren sich mit Zusatzleistungen gegen den Schwund. Freien Tankstellen fehlt diese Möglichkeit – ihre wichtigste Waffe ist immer noch der Preis.

4. Die Roller-Revolution
(zeit.de, Thorsten Schröder)
Mehrere US-Unternehmen wollen mit elektrischen Tretrollern zum Leihen den Stadtverkehr verändern. Jetzt wollen sie auch in Europa expandieren. Die Unternehmen sind allerdings nicht unumstritten. In den USA stören sich viele an rücksichtslosen Fahrstilen der Nutzer und achtlos abgestellten Rollern.

5. Der Kunde verliert
(sueddeutsche.de, Felicitas Wilke)
Clevere Algorithmen verschaffen Händlern heute einen Vorsprung: Sie ermöglichen ihnen, unmittelbar auf das Verhalten von Verbrauchern einzugehen und die Preise anzupassen. Die Händler können somit auch in einem intensiv geführten Wettbewerb profitieren. Die Kunden hingegen brauchen Glück oder müssen über Wochen hinweg verschiedene Angebote vergleichen.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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