Um zwei Dinge kommen wir nicht herum: um die Steuerzahlung und um den Tod. Ein Glück, daß man nicht beides zur gleichen Zeit erleben kann. Hans Albers, 1891-1960, deutscher Schauspieler

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5 vor 10: Handelsstreit, Öl, Größenvorteile, Brexit, Wohnen

Heute in den Linktipps: Der Handelsstreit dürfte noch lange dauern, und die Sorge vor einem Ölschock wächst. Außerdem: Größenvorteile werden überschätzt, Theresa May wendet sich an die deutsche Öffentlichkeit, und die Wohnungspolitik ist eine Katastrophe.

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1. Was Trump mit seinen Zöllen gegen China erreichen will
(faz.net, Alexander Armbruster)
Der Handelskonflikt zwischen China und den USA dreht sich nicht nur um Handel. Hinter der Forderung Trumps, amerikanische Konzerne sollten mehr in Amerika herstellen, verberge sich auch der Wunsch nach einer geringeren Abhängigkeit zwischen den beiden Ländern, schreibt Alexander Armbruster. „Deshalb ist schon jetzt klar: Dieser Streit wird weder mit den neuen Zöllen zu Ende sein noch in diesem Jahr.“

2. Die Angst vor dem Ölschock
(boerse.ard.de, Angela Göpfert)
Öl ist in den vergangenen Monaten immer teurer geworden. Ab November könnte sich die Lage nochmals deutlich verschärfen. Denn dann treten wohl die amerikanischen Sanktionen gegen den Iran in Kraft. Ökonom James Hamilton warnt: Derzeit flackern am Rohstoffmarkt die stärksten Warnsignale seit 2008 auf.

3. Warum sich die Jagd nach Größe nicht lohnt
(wiwo.de, Kristin Schmidt)
Studien aus den Siebziger- und Achtzigerjahren stellten einen starken Zusammenhang zwischen Marktanteilen und Profitabilität fest. Doch die wissenschaftliche Erkenntnislage hat sich verändert. Heute sind andere Faktoren wie Kundenbindung und Markenbildung deutlich wichtiger. Das ist noch nicht überall angekommen.

4. Keine Seite kann von der anderen völlig Inakzeptables verlangen
(welt.de, Theresa May)
In einem Gastbeitrag fordert die britische Premierministerin Kompromissbereitschaft von der EU. Ihre Idee: Für Waren soll der Binnenmarkt weiterhin gelten. Für Dienstleistungen soll es aber Ausnahmen geben. Bei vielen Freihandelsabkommen sei das normal, schreibt sie.

5. Forscher ziehen desaströse Bilanz bei Wohnförderung
(sueddeutsche.de, Thomas Öchsner)
Die Berliner Humboldt-Universität hat im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung die drei wichtigsten wohnungspolitischen Instrumente untersucht. Die Ökonomen kommen zu keinem schmeichelhaften Ergebnis.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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