Den Arbeitslosen geht es in Europa besser als den Vollbeschäftigten in Asien. Ich bin aber optimistisch, daß sich Europa aus dem System der letzten 50 Jahre lösen kann. Dr. Helmut Sohmen, *1939, Vorstandsvorsitzender der ?World-wide-Shipping-Group?

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5 vor 10: Städteranking, Sparen, China, Windenergie, EZB

Heute geht es in den Linktipps um die attraktivsten deutschen Städte für Unternehmen, warum Menschen trotz Niedrigzinsen immer mehr sparen, wohin der ehemals so große chinesische Handelsüberschuss verschwunden ist, wie Peter Altmaier mit seiner Regelung zum Mindestabstand für Windräder die Energiewende gefährdet und warum die deutsche Kritik an der EZB gegen den Verhandlungserfolg von Altkanzler Helmut Kohl geht.

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1. Die besten Städte für Unternehmen
(wiwo.de, Sophie Crocoll)
Wo leben Fachkräfte und wie produktiv arbeiten sie? Der Städtetest der Wirtschaftswoche und des Instituts der deutschen Wirtschaft vergleicht Faktoren wie den Akademikeranteil, Gewerbesteuersätze, Produktivitätsniveaus, Arbeitskosten und Patentanmeldungen und zeigt, wo die Wirtschaft sich am wohlsten fühlt – und womit Außenseiter Unternehmen locken könnten.

2. Widerspenstige Sparer
(spiegel.de, Henrik Müller)
Wegen der Niedrigzinspolitik der Notenbanken lohnt es sich schon seit Jahren kaum noch zu sparen. Trotzdem horten die Bürger immer mehr Geld – nicht nur in Deutschland. Henrik Müller hat dafür vor allem drei Gründe gefunden: höhere Einkommen, steigende wirtschaftliche Unsicherheit und die Alterung der Gesellschaft.

3. Warum ist Chinas Handelsüberschuss verschwunden?
(conversableeconomist.blogspot.com, Timothy Taylor, englisch)
Eigentlich denkt man bei China an große Handelsüberschüsse. Mit dem Beitritt in die Welthandelsorganisation 2001 sind die Exporte des Landes rasant angestiegen. Doch seit 2008 schrumpft der chinesische Handelsüberschuss und ist heute fast verschwunden. Für die kommenden Jahre sagt der IWF sogar ein kleines Handelsdefizit voraus. Was ist passiert?

4. Her mit den Windrädern!
(faz.net, Anna Steiner)
Wirtschaftsminister Peter Altmaier schlägt einen starren Mindestabstand für den Bau von Windrädern vor. Dafür erhält er viel Kritik – und das zu Recht, meint Anna Steiner. Denn diese Regel wird den Bau von Windrädern weiter bremsen, schließlich blieben dann nur noch winzige Pünktchen auf der Deutschlandkarte, wo sie noch gebaut werden dürften. Die Energiewende wäre damit abgesagt.

5. Helmut Kohl hätte geschwiegen
(zeit.de, Lucas Guttenberg)
Am Freitag hat die neue Chefin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, ihre Antrittsrede gehalten. Gerade aus der Bundesrepublik wird die EZB seit Langem kritisiert. Das ist nicht nur gefährlich, sondern auch absurd, richtet sich doch die Kritik gegen Helmut Kohls Errungenschaften, schreibt Lucas Guttenberg.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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