Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein. Mark Twain, 1835-1910, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph

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5 vor 10: G20, Verbraucherschutz, China, Geldanlage, Ostdeutschland

In den Linktipps geht es heute um den G20-Gipfel, den Verbraucherschutz in Deutschland und den Fahrradboom in China. Außerdem: die Geldanlage der Reichen und das Lohnwachstum in Ostdeutschland.

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1. Was Wissenschaftler von „fairen“ Zöllen halten
(wiwo.de, Konrad Fischer)
In Hamburg beginnt heute der G20-Gipfel, auf dem die politischen Führer der einflussreichsten Volkswirtschaften der Welt aufeinandertreffen. Auf der Agenda steht auch die Frage, welche Zukunft der freie internationale Handel hat. US-Präsident Donald Trump vertritt dabei die Forderung nach Zöllen in seiner Meinung nach fairer Höhe. Doch die ökonomische Theorie hinter seinen Wünschen ist mangelhaft.

2. Wo die Verbraucher hadern
(faz.net, Henrike Rossbach)
Viele Konsumenten stellen der Politik ein schlechtes Zeugnis aus. Nur jeder vierte Verbraucher vertraut darauf, dass seine Interessen angemessen vertreten werden. Henrike Rossbach ist davon überrascht: „Denn gerade diese Bundesregierung hat statt des mündigen Verbrauchers den Verbraucher als ihren Schutzbefohlenen neu entdeckt.“

3. Ein lehrreicher Boom in China
(blog.tagesanzeiger.ch, Mark Dittli)
Chinas Konjunktur hat sich in den vergangenen Jahren deutlich abgekühlt, trotzdem wachsen Teile der chinesischen Volkswirtschaft nach wie vor rasant – zum Beispiel das Geschäft mit Leihfahrrädern. Die vor gut einem Jahr gestarteten Bikesharing-Anbieter haben inzwischen mehrere Millionen Räder auf den Gehwegen abgestellt. Sie sind ein hervorragendes Beispiel für die Übertreibungen, zu denen es auf entfesselten Märkten kommen kann, findet Mark Dittli.

4. Die Portfolios der Reichen
(voxeu.org, Laurent Bach, Laurent Calvet und Paolo Sodini)
Das Auf und Ab an den Finanzmärkten bringt manchen Gesellschaftsgruppen mehr Geld als anderen: Studien belegen, dass wohlhabende Anleger im Schnitt eine höhere Rendite erwirtschaften können als Menschen mit geringeren finanziellen Mitteln. Das liegt unter anderem an einer anderen Risikobereitschaft. Die Erkenntnisse sind besonders vor dem Hintergrund der Debatte über Vermögensungleichheit relevant.

5. Im Osten Deutschlands steigen Einkommen schneller
(welt.de, Daniel Eckert)
Die Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland gleichen sich zunehmend an, denn ostdeutsche Bundesländer verzeichnen ein deutlich höheres Lohnwachstum als im Westen. Spitzenreiter ist Sachsen, wo die Gehälter im vergangenen Jahr um 3,8 Prozent angestiegen sind. Das liegt unter anderem an der gestiegenen Produktivität der Betriebe.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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