Die Abwertung des chinesischen Währung in der letzten Woche haben weltweit für Nervosität an den Börsen gesorgt. Der Konjunkturmotor in China scheint zu stottern. Das bleibt  nicht ohne Auswirkungen für Europa – und vor allem für Deutschland.

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Der Journalist Joris Luyendijk nimmt den Londoner Finanzdistrikt aufs Korn. In zahllosen Interviews mit Investmentbankern, Managern, Headhuntern und Programmierern versucht er zu ergründen, was wirklich zum großen Finanzcrash 2008 geführt hat. Sein Fazit: Weniger der Mensch und seine reine Gier sind schuld, sondern ein auf Profit orientiertes Finanzsystem, in dem nichts anderes herrschen als Druck, Angst, kurzfristiges Denken und Geltungsdrang. weiterlesen

Aktuell wird wieder über die Zukunft des Länderfinanzausgleichs gerungen. Da der aktuell gültige Länderfinanzausgleich sowie der Solidarpakt II Ende 2019 auslaufen, muss sich die Politik auf einen neuen Ausgleichsmechanismus einigen. Diese Situation sollte genutzt werden, um mehr als eine kosmetische Korrektur vorzunehmen. Denn die föderalen Finanzbeziehungen (zu denen neben Länderfinanzausgleich und Solidarpakt noch weitere Elemente gehören) sind verworren, für den Bürger unverständlich und setzen falsche Anreize für politische Entscheidungen. weiterlesen

Vor fast 7 Jahren hat die Lehmann-Pleite die internationalen Finanzmärkte erschüttert. Falsche Regulierung hat dazu beigetragen, dass sich die Pleite eines Geldinstituts zu einer Kettenreaktion entfaltete, die den internationalen Finanzfluss beinahe ausgetrocknet hätte und deshalb die Regierungen zu Stützungsaktionen gezwungen hat. Das sollte nie wieder passieren.

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Seit Beginn der europäischen Schulden- und Finanzkrise hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins kontinuierlich gesenkt. Mit der Entscheidung vom September 2014, den Hauptrefinanzierungssatz auf 0,05 Prozent und den Depositenzins gar auf -0,2 Prozent zu setzen, hat das kurzfristige Zinsniveau in Europa einen historischen Tiefstand erreicht. Darüber hinaus drückt die Europäische Zentralbank mit dem Ankauf von Kreditverbriefungen und Staatsanleihen die langfristigen Zinsen. Das seit März 2015 laufende Aufkaufprogramm für Staatsanleihen soll die Bilanz der EZB um weitere 1,1 Billionen Euro ausweiten. Das entspricht ungefähr der Hälfte der ausstehenden öffentlichen Schulden Deutschlands.

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Das Wort „Romantik“ passt so gut in Arbeits- und Wirtschaftsleben wie der Elefant ins Einmachglas. Dennoch fordert Tim Leberecht genau das: Lasst mehr Romantik im Geschäftslebens zu! Und damit meint er nicht Liebe im Büro, sondern mehr Leidenschaft für den Job. Für seine „romantische Business-Bewegung“ gibt es kaum ein größeres Abenteuer als die Wirtschaft.

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