Japan hat niedrige Löhne und eine niedrige Arbeitslosenquote – wie kann das sein? Die französischen Bauern wettern gegen ihre deutschen Kollegen – zu recht? Die Sparkassen gelten als ungefährlich – dabei ist ihre Bilanzsumme höher als die von Deutscher Bank und Commerzbank zusammen. Außerdem: Weshalb man Tickets für die Fußball-Bundesliga nicht auf dem Schwarzmarkt kaufen sollten und Staatsschulden nicht immer eine Belastung für künftige Generationen sind.
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Seit Beginn der europäischen Schulden- und Finanzkrise hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins kontinuierlich gesenkt. Mit der Entscheidung vom September 2014, den Hauptrefinanzierungssatz auf 0,05 Prozent und den Depositenzins gar auf -0,2 Prozent zu setzen, hat das kurzfristige Zinsniveau in Europa einen historischen Tiefstand erreicht. Darüber hinaus drückt die Europäische Zentralbank mit dem Ankauf von Kreditverbriefungen und Staatsanleihen die langfristigen Zinsen. Das seit März 2015 laufende Aufkaufprogramm für Staatsanleihen soll die Bilanz der EZB um weitere 1,1 Billionen Euro ausweiten. Das entspricht ungefähr der Hälfte der ausstehenden öffentlichen Schulden Deutschlands.

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Das Wort „Romantik“ passt so gut in Arbeits- und Wirtschaftsleben wie der Elefant ins Einmachglas. Dennoch fordert Tim Leberecht genau das: Lasst mehr Romantik im Geschäftslebens zu! Und damit meint er nicht Liebe im Büro, sondern mehr Leidenschaft für den Job. Für seine „romantische Business-Bewegung“ gibt es kaum ein größeres Abenteuer als die Wirtschaft.

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In den vergangenen Tagen ist viel von Spaltung und Zerfall die Rede gewesen. Die Geschehnisse in der AfD gaben den Tenor vor. Der Austritt einer noch durchaus überschaubaren Gruppe von knapp 60 Mitgliedern der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft hat danach dann einige Beobachter – die einen mit Häme, die anderen aus Sorge – sinngemäß zu dem Kommentar veranlasst, angesichts von solcherlei Gezänk könne es ja nichts werden mit dem Liberalismus. Der Einsatz für die individuelle Freiheit in der Marktwirtschaft wie auch in allen anderen Sphären des gesellschaftlichen Zusammenlebens sei ohne einen Schulterschluss zum Scheitern verurteilt. Das ist ein großer Irrtum. weiterlesen

Führen unterschiedliche Unternehmensteuern in Europa zu einem ruinösen Steuerwettbewerb oder ist er notwendig, um den Staat zu disziplinieren? Die Politikberater von Econwatch und Prof. Clemens Fuest plädieren für unterschiedliche Steuersätze, aber eine einheitliche Bemessungsgrundlage innerhalb der Europäischen Union.  weiterlesen

Mindestens Mieter mögen keine hohen Mieten. Ganz besonders nicht, wer in Städten wie Hamburg oder München wohnt. Dürfen sich dann wenigstens die Bewohner günstigerer Städte freuen? So einfach ist das nicht, zeigt eine Studie. Nicht nur die Bewohner teurer Städte leiden unter hohen Mieten, auch der Rest Landes. weiterlesen