Das Wirtschaftsmodell der Bundesrepublik Deutschland – die Soziale Marktwirtschaft – beinhaltete immer ein doppeltes Versprechen: wirtschaftlicher Wohlstand durch freie Märkte gepaart mit sozialer Absicherung. Es ist vielfach belegt, dass Bildung in der modernen wissensbasierten Wirtschaft zur zentralen Grundlage von Wirtschaftskraft und sozialer Teilhabe geworden ist. weiterlesen

“Ausländerfeindlichkeit gegen Flüchtlinge, Nationalismus in Europa, der drohende Brexit sowie eine weitverbreitete Grundstimmung gegen Freihandel spiegeln eine allgemeine tiefsitzende Verunsicherung angesichts zahlreicher komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen und den Wunsch nach einfachen Lösungen wider”, schreibt Prof. Dr. Andreas Freytag. Er plädiert für sorgfältig abgewogene Argumente und dafür, Kritiker ernst zu nehmen.  weiterlesen

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Der real existierende Kapitalismus taugt nichts. Sahra Wagenknecht fordert eine neue Wirtschaftsordnung, in der Eigentum nur noch durch eigene Arbeit und nicht beispielsweise durch Erbe oder Investment-Abzocke entstehen kann. Ein staatlicher Wagniskapitalfonds soll den Zugang zu unternehmerischem Kapital für alle öffnen. Das Ziel ihres Wirtschaftsmodell: eine gerechtere soziale Marktwirtschaft – freilich schön links eingefärbt.

Sahra Wagenknecht: Reichtum ohne Gier – wie wir uns vor dem Kapitalismus retten; Campus-Verlag, München 2016

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Sollten die Rechte von Piloten eingeschränkt werden, in dem deren Ärzte von der Schweigepflicht entbunden werden? Auf den ersten Blick könnten damit Tragödien wie der Germanwings-Absturz durch einen depressiven Piloten im vergangenen Jahr verhindert werden. Doch der erste Blick greift zu kurz. Die Beschränkung der Freiheit wäre kein Fortschritt. weiterlesen

Bildung ist nicht alles. Aber ohne Bildung ist alles nichts. Oder fast nichts. Davon sind die Autoren überzeugt. Bildung verhilft zu sozialem und materiellem Wohlstand, verbessert die Gesundheit, das politische Zusammenleben, reguliert den weltweiten Bevölkerungszuwachs, erhöht die Lebensqualität und damit letztlich auch das Glück. Dass nichts besser als Bildung die Konflikte zwischen der armen und reichen Welt lösen kann – davon sind die Autoren überzeugt. Fragt sich nur, wer bereit ist, das alles zu bezahlen.

Reiner Klingholz / Wolfgang Lutz: Wer überlebt? Bildung entscheidet über die Zukunft der Menschheit, Frankfurt am Main 2016, Campus-Verlag

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