Was Wachstum schafft, darf sehr wohl mit Schulden finanziert werden. Helmut Schmidt, 1918-2015, dt. Politiker

Archiv der Kategorie: "Umwelt"

Die Energiewende kostet 520 Milliarden Euro bis 2025. Das ist das Ergebnis der Studie “Kosten der Energiewende” des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomik (DICE) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ergeben. Die Kostenschätzung falle zu hoch aus, sagen Kritiker und monieren Annahmen der Studie. Eine Replik von Studienleiter Prof. Dr. Justus Haucap.

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Die grüne Ökonomie ist zu einem Streitthema geworden. Nicht erst seitdem Autokonzerne mit ihrer CO2-Vermeidungssoftware zum Himmel stinken stehen die Mainstream-Konzepte einer nachhaltigen Wirtschaft in der Kritik. Überhaupt ist eine Antwort auf die Frage, wie die grüne Transformation gelingen soll, noch lange nicht gefunden. Klar scheint nur: Umweltschutz mit Wachstum zu versöhnen, bleibt ein schönes Märchen.

Thomas Fatheuer, Lili Fuhr, Barbara Unmüßig: Kritik der grünen Ökonomie, oekom Verlag, München 2015

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Die 21. UN-Klimakonferenz in Paris soll ein konkretes Ergebnis bringen: Die Ablösung des Kyoto-Protokolls durch ein neues globales Abkommen mit verbindlichen Klimazielen. Eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu den Verhandlungspositionen der einzelnen Länder zeigt: Selbst bei der Ausgestaltung der institutionellen Rahmenbedingen sind sich die Vertreter der 195 Teilnehmerstaaten derzeit noch uneinig – was einen Schatten auf die bevorstehenden Verhandlungen in Paris wirft.

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Mit dem Klimawandel ist es wie mit der Vormacht von Bayern München in der Fußball-Bundesliga: Denjenigen, die beides nicht wahrhaben wollen, gehen immer mehr die Argumente aus. Umso wichtiger sind die UN-Klimakonferenzen. Dass die dort teilnehmenden Klimadiplomaten allerdings ständig nur heiße Luft erzeugen, ist nicht richtig. Da ist sich Nick Reimer sicher. Allerdings bezweifelt er die Ernsthaftigkeit der Politik und fordert, dass Bürgerbewegungen weltweit den Klimawandel zu ihrem Thema machen.

Nick Reimer: Schlusskonferenz –Geschichte und Zukunft der Klimadiplomatie, Oekom-Verlag, München 2015

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Marcel Fratzscher: Die Deutschland-Illusion – warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen, Hanser-Verlag, München 2014Marcel Fratzscher: Die Deutschland-Illusion – warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen, Hanser-Verlag, München 2014

Deutschland gilt als groß und stark. Als Meister der Krise. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Die Bundesrepublik wächst seit dem Jahr 2000 weniger als andere europäische Staaten. Zwei von drei Arbeitnehmern sind heute schlechter gestellt als vor 15 Jahren. Schuld ist Deutschlands Investitionsmangel. Er stellt die wirtschaftspolitische Achillesferse des Landes dar, meint Marcel Fratzscher in seinem neuen Buch. Mit einer Agenda für Europa will er zeigen, wie Deutschland seinen Wohlstand für kommende Generationen sichern könnte.

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