Am Schopf aus dem Sumpf: Schaffen höhere Löhne neue Jobs?
Höhere Löhne steigern Konsum und Nachfrage und sorgen so für mehr Beschäftigung. So wird häufig argumentiert, wenn um Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit diskutiert wird. Doch was sagt die ökonomische Theorie dazu? Und was die empirische Erfahrung?
In seinem neuesten Video-Podcast beleuchtet Prof. van Suntum die Kaufkrafttheorie der Löhne.
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Zehn Jahre Agenda 2010: Vollbeschäftigung ist keine Utopie
Der Erfolg der vor zehn Jahren eingeleiteten Hartz-Reformen ist unter Ökonomen wenig umstritten. Auf politischer Ebene ist die größte bundesdeutsche Arbeitsmarktreform der Nachkriegszeit jedoch Objekt heftiger Auseinandersetzungen. Da es sich um einen bunten Strauß an Maßnahmen handelte, lohnt sich ein differenzierender Blick auf die einzelnen Bestandteile.
VWL Online: Wie wirkt ein Mindestlohn?
Fast alle Parteien fordern ihn: Den Mindestlohn. Über dessen Folgen gibt es – zumindest auf politischer Ebene – noch Streit. Vernichtet ein Mindestlohn Arbeitsplätze oder nicht? Schützt er vor Armut oder verschärft er sie? Ist ein Kombilohn eine Subvention für Arbeitgeber? Für Antworten darauf braucht es nicht viel: Nur einen Professor mit Baseballmütze und 15 Minuten Zeit. (Aktualisiert am 14.03.2013; 16:55 Uhr)
Nachtrag vom 14.03.2013 (16:55 Uhr):
Der zwischenzeitlich erschienene zweite Teil zum Mindestlohn wollen wir an dieser Stelle nicht vorenthalten:
Wie wirkt ein Mindestlohn (II)?
Weitere Videos von Prof. Ulrich van Suntum:
Hat der Euro noch eine Zukunft?
Der verkaufte Mensch
Frank Schirrmacher: Ego – Das Spiel des Lebens, München 2013, Blessing-Verlag
Frank Schirrmacher hat den Diskurs über die Ökonomisierung des Lebens neu entfacht. Man muss seiner These der Wirtschaftsdiktatur und der damit verbundenen gesellschaftlichen Selbstdestruktion nicht folgen. Aber Schirrmacher zu ignorieren, wäre genauso ein Fehler.
Mindestlohn: Im Namen der Gerechtigkeit?
Dem Arbeitsmarkt in Deutschland geht es gut. Auch der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar kann das Bild nur leicht trüben. Noch nie gingen so viele Menschen in Deutschland einer Tätigkeit nach wie im Moment. Doch das muss nicht so bleiben.
Niedriglohnsektor fängt Unqualifizierte auf
Reformen statt Kartell der Mittelmäßigen
„Deutschland muss teurer werden!“ Diese jüngst wieder einmal erhobene Forderung ist nicht neu. Schon vor knapp drei Jahren hat die damalige französische Finanzministerin Christine Largarde angeprangert, Deutschland exportiert und wächst auf Kosten der übrigen EU-Länder. Und auch hierzulande gewinnt der Gedanke Unterstützer. Um den Euro zu stabilisieren, müsse mit der Lohnzurückhaltung jetzt Schluss sein.
