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Archiv für die Kategorie ‘Soziales’
02.12.2014 Soziales

Im Namen des Trottelbürgers

Alexander Neubacher: Total beschränkt – wie uns der Staat mit immer neuen Vorschriften das Denken abgewöhnt, Deutsche Verlagsanstalt, München 2014 Alexander Neubacher: Total beschränkt – wie uns der Staat mit immer neuen Vorschriften das Denken abgewöhnt, Deutsche Verlagsanstalt, München 2014

Deutsche sehnen sich eher nach Sicherheit als nach Selbstbestimmung – die Staatsgläubigkeit der Bevölkerung nimmt zu. Kein Wunder, dass diese Entwicklung immer mehr Kritiker auf den Plan ruft, die die vermeintliche Fürsorge des Staates durch immer neue Vorschriften als eine große Entmündigung des Bürgers zu entlarven versuchen. Welche Ausmaße die teils groteske staatliche Regelflut tatsächlich annimmt, zeigt überzeugend und witzig Alexander Neubacher in „Total beschränkt“.

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28.11.2014 Soziales

Zwang zur Vorsorge statt Altersarmut?

Als Ordoliberaler sitzt man beim Thema Altersvorsorge in Zeiten des demografischen Wandels in der Zwickmühle: Begreifen die rentenversicherungspflichtigen Durchschnittsverdiener, dass sie ohne zusätzliches privates Vorsorgesparen ihren gewohnten Lebensstandard im Rentenalter bei weitem nicht aufrechterhalten können? Dass vielen von ihnen sogar existenzbedrohende Altersarmut droht? Kann der Staat seine Bürger vor den sündhaft teuren Folgen von massenhafter Altersarmut nur schützen, indem er sie zum Vorsorgesparen für das Alter zwingt?

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02.10.2014 Soziales

Die unsägliche deutsche Staatsgläubigkeit

Jetzt also auch noch die Mietpreisbremse! Die Große Koalition setzt mit ihrer Gesetzgebungsmaschinerie eine weitere Duftmarke staatlicher Überregulierung. Künftig soll es den Ländern in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt erlaubt sein, einen Preisdeckel von maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete gesetzlich vorzuschreiben. Obwohl Neubauten und umfassend modernisierte Bestandswohnungen ausgenommen bleiben, atmet dieser Vorstoß eine Staatsgläubigkeit, die durch nichts zu belegen ist.

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16.09.2014 Soziales

Der humanistische Softie schlägt zurück

Jaron Lanier: Wem gehört die Zukunft? Hamburg 2014, Hoffmann und CampeJaron Lanier: Wem gehört die Zukunft? Hamburg 2014, Hoffmann und Campe

Die digitale Revolution wird ein Job-Vernichter. Software steuert alles – egal ob Busse, Bahnen oder Fabriken. Und 3D-Drucker drucken alles, was früher Menschen herstellten. Die Profiteure sind die großen Internetkonzerne. Jaron Lanier fordert eine humanistische Informationsökonomie und würde am liebsten das Gratis-Internet abschaffen.

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