Es stimmt nicht, dass alles teurer wird; man muss nur einmal versuchen, etwas zu verkaufen. Robert Lembke, 1913-1989, deutscher Journalist

Archiv der Kategorie: "Soziales"

Die universelle Krise und mit ihr das Gefühl, dass die Welt aus den Fugen geraten ist, reichen weiter als die Probleme der Finanzkrise, des Terrorismus oder Klimawandels. Die Ursprünge der politischen und gesellschaftlichen Unordnung führen den Autor und Soziologen Pankaj Mishra bis ins 18. Jahrhundert. Verstärkt werden die heutigen Krisen für ihn allerdings durch eine uralte menschliche Schwäche: unser „Ressentiment“ allem und jedem gegenüber.

Pankaj Mishra: Das Zeitalter des Zorns – eine Geschichte der Gegenwart, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2017

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Die Diskussion um die gesetzliche Rentenversicherung wird zunehmend von der Sorge um vermehrte Altersarmut geleitet. Es mangelt nicht an Horrorszenarien, eher an Lösungsvorschlägen. „Rente mit 70 – Ein Schwarzbuch“, herausgegeben von Annelie Buntenbach, Markus Hofmann und Ingo Schäfer, unterstreicht den Befund. Anders als der Titel glauben machen möchte, setzt sich das Buch nicht mit einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit auseinander, in mehr als 40 Portraits geht es um das Thema Arbeit. Ein Etikettenschwindel.

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Der demografische Wandel ist Fakt – und trotzdem stecken die großen Parteien im Bundestagswahlkampf den Kopf in den Sand. Angesichts der guten wirtschaftlichen Lage – und weil das Problem nicht kleiner, sondern immer größer wird – ist jetzt die Zeit zu handeln, mahnt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

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Die Bertelsmann-Stiftung hat eine Studie vorgelegt, die auf steigende Armutsrisiken im Alter aufmerksam macht. Die Ergebnisse sind ernst zu nehmen, aber im Kern wenig überraschend. Mehr noch sind die politischen Ableitungen lesenswert, bestätigen sie doch jene Stimmen, die bereits seit Monaten gegen den medialen Alarmismus sprechen und für eine sachgerechte Diskussion werben.

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Wenn das Rentenniveau eingefroren oder sogar erhöht wird, bürdet dies den finanziell ohnehin schon stark belasteten jüngeren Generationen weitere Zahlungspflichten auf. Profitieren würden die Älteren – die es eigentlich gar nicht nötig haben. // In einer vierteiligen Serie beleuchten wir, wie Politik auf Kosten der jüngeren Generation gemacht wird. Im vierten Teil geht es um die Anhebung des Rentenniveaus.

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Statt Leistungen auszuweiten, sollte die Finanzierbarkeit der Sozialsysteme im Mittelpunkt politischer Diskussionen stehen. Mit welchen Mitteln die Kosten begrenzt und eine 40-Prozent-Marke der Sozialversicherungsbeiträge nicht überschritten werden, beschreibt Prof. Dr. Christian Hagist.

Weitere Informationen und das komplette Gutachten können Sie hier lesen.

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Auf Grund des demografischen Wandels geraten die Systeme der sozialen Sicherung zunehmend unter Druck. Besonders jüngere Versicherte werden die negativen Auswirkungen zu spüren bekommen und höhere Beiträge zahlen. Wie sich diese Effekte auf die Nettoeinkommen auswirken, hat das IW Köln errechnet (Download der gesamten Studie, Pressemitteilung zur Studie).

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Hinter der Idee der Lebensleistungsrente stecken ehrenwerte Absichten: Wer viele Jahre lang Beiträge gezahlt hat, soll im Alter nicht auf Grundsicherung angewiesen sein. Doch manchmal ist „gut gemeint“ eben genau das Gegenteil von „gut gemacht“. // In einer vierteiligen Serie beleuchten wir, wie Politik auf Kosten der jüngeren Generation gemacht wird. Im zweiten Teil geht es um die sogenannte Lebensleistungsrente.

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Obwohl die Deutschen immer älter werden, arbeiten sie kaum länger. Das muss sich dringend ändern, sonst ist das Rentensystem auf Dauer nicht zu finanzieren. // In einer vierteiligen Serie beleuchten wir, wie Politik auf Kosten der jüngeren Generation gemacht wird. Im ersten Teil geht es um die Frage nach dem angemessenen Renteneintrittsalter.

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