Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein. Mark Twain, 1835-1910, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph

Archiv der Kategorie: "Ordnungspolitik"

Wie sehr Wettbewerbsbeschränkungen auf Kosten der Verbraucher gehen können, hat anschaulich das so-genannte Personenbeförderungsgesetz anschaulich gezeigt. Es verbot Busverbindungen zwischen Städten, die durch eine Zugstrecke verbunden sind. Die Liberalisierung vor wenigen Jahren hat das Reisen innerhalb Deutschlands deutlich günstiger gemacht.  weiterlesen

Die Welt ist politisch unruhig wie lange nicht mehr. Der Populismus wächst. Viele fürchten um den Erhalt der demokratischen Werte – so wie sie wir heute definieren. Die Autoren führen den Leser ins Labor der großen Ideen über Freiheit, Gerechtigkeit und politische Ordnung – und bieten damit nicht nur einen Kompass in verworrener Zeit, sondern auch die Ermutigung, sich mehr für Demokratie einzusetzen.

Herfried Münkler, Grit Straßenberger: Politische Theorie und Ideengeschichte –  eine Einführung, C.H. Beck, München 2016

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Donald Trump hat Ernst gemacht. Nur drei Tage nach seiner Amtsübernahme machte Amerikas neuer starker Mann alle bisherigen Bemühungen für die Transpazifische Partnerschaft (TPP) zunichte. Der TPP-Vertrag zwischen zwölf Anrainerstaaten der Pazifikregion hätte noch im Januar vom US-Kongress ratifiziert werden sollen. Nun droht auch NAFTA, das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko, zu scheitern. – Warum diese Politik selbst jenen nichts bringen wird, für die Trump sie augenscheinlich macht, dem einfachen US-Arbeiter.

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Der gewerbliche Luftverkehr – gemeint ist hier ausschließlich die Beförderung von Personen – war bis Ende der 1980er Jahre streng reglementiert. Die Folgen dieser nationalen Abschottungsstrategien waren ein geringes Angebot an Flügen und hohe Preise, so dass das Fliegen hauptsächlich der wohlhabenden Bevölkerung und Geschäftsreisenden vorbehalten war.

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Ein gängiges Klischee verwirft die Volkswirtschaftslehre als abgehoben, zu theoretisch und unrealistisch. Ihre Modelle seien selbstreferentielle Spielereien, die keinen Beitrag zur Lösung von Problemen außerhalb dieser Gedankenwelt leisten könnten. Am allerschlimmsten: zu viele Ökonominnen und Ökonomen stört diese Wirklichkeitsferne nicht einmal. weiterlesen