Das Defizit ist wie eine Rolltreppe. Gleichgültig, was für ein Budget ein Parlament beschließt, die Staatsschulden bewegen sich automatisch nach oben. John Davidson Rockefeller jr., 1874-1960, US-amerikanischer Unternehmer

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5 vor 10: Einkommen, Big-Data-Prognosen, Investoren, Lohnlücke, Börse

In den Linktipps beschäftigen wir uns heute mit verwirrenden Daten rund um das Haushaltseinkommen, der Vorhersagekraft ökonomischer Big-Data-Analysen, einem der erfolgreichsten Investoren in Deutschland sowie der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Außerdem: Warum die Zeit des sorglosen Anlegens nun vorbei sein könnte.

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1. Warum Einkommensdaten so verwirrend sind
(cafehayek.com, Don Boudreaux, Video, englisch)
Geht es der amerikanischen Mittelklasse heute besser oder schlechter als in den sechziger Jahren? Schaut man sich die Daten genauer an, fällt die Antwort nicht eindeutig aus. Der US-Ökonom Russ Roberts erklärt in seinem Video, warum Einkommensdaten so verwirrend sind und was das Simpson-Paradoxon ist.

2. Ökonomische Prognosen auf Big-Data-Basis: Die Illusion von Seltenheit
(vox.eu, Domenico Giannone, Michele Lenza, Giorgio Primiceri, englisch)
Die Verfügbarkeit großer Datenmengen hat das Interesse an prädiktiven Modellen mit vielen möglichen Prädiktoren geweckt. Anhand von sechs Beispielen von Daten aus der Makroökonomie, Mikroökonomie und Finanzwirtschaft argumentieren die Autoren, dass die Vorstellung, Wirtschaftsdaten seien aussagekräftig genug, um seltene Vorhersagemodelle zu identifizieren, eine Illusion sein könnte.

3. „Frank, du bist nicht Steve Jobs“
(wiwo.de, Jacqueline Goebel)
Der Investor Frank Thelen ist einer der wenigen Deutschen, die mit Investitionen in Start-ups erfolgreich sind, schreibt Wirtschaftswoche-Redakteurin Jacqueline Goebel. Sie hat den 42-Jährigen in seinem Arbeitsalltag begleitet, zeigt, wie er zu dem wurde, der er heute ist, und was den Geschäftsmann besonders macht.

4. Warum Frauen weniger verdienen
(faz.net, Patrick Bernau)
Auf formal gleichen Stellen verdienen Männer in Deutschland etwa acht Prozent mehr als Frauen. Eine neue Untersuchung von Ökonomen der Universitäten Stanford und Chicago könnte ein neues Licht auf die Gründe für die Lohnlücke werfen. Daten des Fahrdienstleisters Uber zeigen, dass Frauen stündlich weniger verdienen als Männer – dabei ist das Geschlecht dem Algorithmus des Unternehmens egal. Wie kann es dazu kommen?

5. Die Zeit des sorglosen Anlegens ist vorbei
(sueddeutsche.de, Harald Freiberger)
Lange schien es, als würden die Kurse von Dax und Dow Jones nur noch eine Richtung kennen. Die Kursstürze am Montag haben die Anleger in Aufruhr gebracht und signalisierten, dass die Kurse in Zukunft wieder stärker schwanken dürften, schreibt Harald Freiberger und erklärt, warum mehr Volatilität gut für die Profis an den Finanzmärkten ist.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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