Als erstes im Bankgeschäft lernt man den Respekt vor der Null. Carl Fürstenberg, 1850-1933, deutscher Bankier

- Linktipps

5 vor 10: ÖPNV, Boom, Brexit, Schulden, Fonds

Heute beschäftigen wir uns in den Linktipps mit kostenlosem ÖPNV, dem Ende des Booms in den USA, der Abstimmung im britischen Unterhaus über den EU-Vertrag heute Abend, den Belastungen durch zu hohe Schulden von Unternehmen sowie mit den zu hohen Gebühren für Investmentfonds.

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1. Was wäre, wenn der öffentliche Nahverkehr gratis wäre?
(brandeins.de, Christoph Koch)
Den öffentlichen Nahverkehr kostenlos anzubieten müsste helfen, die Luftqualität in einigen Städten zu verbessern, so meint man. Welche Konsequenzen hätte dies aller Voraussicht nach aber tatsächlich? Christoph Koch hat sich Studien und Modellexperimente angesehen und beschreibt, wieso zunächst eine höhere Taktung von Bussen und Bahnen wichtig wäre.

2. Der US-Boom geht zu Ende – das wird auch für Deutschlands Wirtschaft zum Problem
(handelsblatt.com, Ulf Sommer und Katharina Kort)
Der Boom in den USA ist vorbei und auch in China hakt es – das bekommt auch die deutsche Wirtschaft zu spüren. Welche US-Unternehmen besonders hohe Einbußen haben dürften, das haben Ulf Sommer und Katharina Kort recherchiert. Auch hierzulande verringerten sich die Ausfuhren schon im November im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent.

3. „Die Stimmung wird immer gereizter“
(sueddeutsche.de, Thomas Kirchner)
Heute Abend soll das britische Unterhaus über den Vertrag der EU für den Brexit abstimmen. Im Interview mit Thomas Kirchner erklärt der Historiker und Politologe Anthony Glees von der Universität Buckingham, welchen Ausgang er erwartet, wie die politische Stimmung im Land ist und welche Konsequenzen ein No-Deal hätte.

4. Zinsrisiken und zu hohe Schulden für Unternehmen
(voxeu.org, Sebnem Kalemli-Ozcan, Luc Laeven und David Moreno, englisch)
Während der Finanzkrise nach 2008 litten die Unternehmen in den europäischen Peripheriestaaten wie etwa Griechenland, Italien oder Portugal besonders unter hohen Schulden und niedrigen Neuinvestitionen. Diese wurden entscheidend durch die strauchelnden Banken beeinflusst, zeigen die Ökonomen Sebnem Kalemli-Ozcan, Luc Laeven und David Moreno.

5. Zu hohe Gebühren für Fonds
(bloomberg.com, Mark Gilbert, englisch)
Die Gebühren für Investmentfonds seien in Europa zu hoch, wenn es um die Vorsorge im Alter gehe, schreibt Mark Gilbert und bezieht sich dabei auf eine aktuelle Untersuchung der European Securities Market Association. Er beschreibt, was sich nun ändern muss.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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