Wettbewerb hält die Welt in Gang. William Harrison Faulkner, 1897-1962, us-amerikanischer Schriftsteller

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5 vor 10: Handelsbilanz, Globalisierung, Großkonzerne, Hafen, Venezuela

Heute in den Linktipps: Warum Amerika investitionsfreundlicher werden muss, die Globalisierung das Land reich gemacht hat und Großkonzerne anders besteuert werden sollten. Außerdem: Der Hamburger Hafen verliert an Bedeutung, und Goldman Sachs macht umstrittene Geschäfte mit Venezuela.

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1. Alle gegen Deutschland
(blog.tagesanzeiger.ch, Andreas Neinhaus)
Donald Trump hat einen neuen Lieblingsfeind: Deutschland. Der US-Präsident beklagt sich permanent über die negative Handelsbilanz mit der größten Volkswirtschaft in der EU. Doch das zu ändern sei die Aufgabe der US-Regierung, schreibt Andreas Neinhaus: „Das Weiße Haus muss also vor allem eine kohärente Industriepolitik für das eigene Land entwerfen.“

2. So reich hat der Handel Amerika gemacht
(faz.net, Alexander Armbruster)
Der Welthandel ist in dem Amerika unter Donald Trump nicht mehr angesagt. Zu Unrecht: Ein Ökonom hat nachgerechnet, wie viel Wohlstand die Globalisierung Amerika gebracht hat. Die Einkommensgewinne sind demnach enorm – und könnten weiter steigen. Allerdings gibt es auch Verlierer.

3. Wie lassen sich Multis besteuern? Lieber gar nicht
(welt.de, Thomas Straubhaar)
Internationale Konzerne nutzen die Globalisierung, um ihre Gewinne in den unterschiedlichen Nationalstaaten kleinzurechnen – und das dürfte sich auch kaum ändern lassen. Der Ökonom Thomas Straubhaar plädiert für einen radikalen Kurswechsel: Statt Unternehmensgewinne abzuschöpfen, sollten lieber nur die Ausschüttungen an die Eigentümer besteuert werden. Das könnte auch die Investitionsmüdigkeit vieler Großkonzerne wieder beenden.

4. Deutschlands Tor zur Welt wird immer kleiner
(wiwo.de, Jacqueline Goebel)
Die Schifffahrtsbranche steckt weltweit in der Krise – das spürt man auch in Hamburg. Doch Deutschlands bekanntester Hafen verliert gleichzeitig auch noch Marktanteile an die Konkurrenz in Rotterdam und Antwerpen. Das hat auch lokale Ursachen.

5. Hat Goldman Sachs Maduro geholfen?
(handelsblatt.com, Frank Wiebe)
Die Investmentbank Goldman Sachs erntet Kritik: Oppositionspolitiker in Venezuela werfen der Bank vor, das Regime zu unterstützen, weil die Bank Anleihen der staatlichen Ölgesellschaft gekauft hat. Es ist nicht das erste umstrittene Geschäft des Geldhauses.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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