Gewinn ist so notwendig wie die Luft zum Atmen, aber es wäre schlimm, wenn wir nur wirtschaften würden, um Gewinn zu machen, wie es schlimm wäre, wenn wir nur leben würden, um zu atmen. Hermann Josef Abs, 1901-1994, deutscher Bankier, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG (1957-1967)

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5 vor 10: Brexit, Grüne, Banken, Trump, China

Heute beschäftigen wir uns in den Linktipps mit der Brexit-Kampagne, dem Aufstreben der Grünen, dem Konjunkturrisiko der USA und dem chinesischen Automarkt. Zudem: ein Interview mit Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg.

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1. Brexit aus dem Tollhaus
(blogs.faz.net/fazit, Jürgen Kaube)
Die Brexit Kampagne habe maßgeblich zu dessen Erfolg im Referendum beigetragen, schreibt Jürgen Kaube mit Blick auf die Arbeit der Kölner Soziologin Lisa Suckert. Die Kampagne habe ganz unterschiedlichen Interessengruppen nahegelegt, „Großbritannien müsse sich nicht einem wirtschaftspolitischen Entweder-oder“ zwischen nationaler Souveränität und Handelsoffenheit entscheiden. Kaube zeigt auf, wieso dies so viele Wähler mobilisierte und warum es ein Trugschluss war.

2. Deutschlands grüne Welle
(project-syndicate.org, Michael Bröning)
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist niedrig, die Mehrheit der Deutschen ist zufrieden mit ihrer ökonomischen Situation und doch könnte die grüne Politik in diesem Umfeld zu tieferen gesellschaftlichen Gräben führen. Michael Bröning von der Friedrich-Ebert-Stiftung beschreibt das Dilemma, das auf die Grünen wartet.

3. „Ich bin eine Sparerin“
(zeit.de, Hanna Wick)
Mit 412.420 Franken verdient Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg, einen Bruchteil von dem, was ihre Kollegen bei anderen Banken pro Jahr bekommen. Im Interview mit Hanna Wick spricht Wildi über ihre berufliche Laufbahn, Banken im digitalen Zeitalter, hohe Boni sowie ihre Affinität zum Geld.

4. Trumps größtes Konjunkturrisiko ist Trump
(sueddeutsche.de, Claus Hulverscheidt)
Nach dem Crash der Lehman Brothers holte die Finanz- und Geldpolitik die USA wieder aus der Krise. Nun, nach zehn Jahren im Aufschwung, kriselt es wieder. Claus Hulverscheidt analysiert die wirtschaftliche Situation der USA und beschreibt, warum die Fed, externe Schocks sowie Spekulationsblasen in vielen Jahren Krisenauslöser waren – und weshalb diesmal alles anders ist.

5. Wollen die Chinesen mehr Autos kaufen?
(bloomberg.com, Anjani Trivedi, englisch)
In China werden seit vergangenem Jahr deutlich weniger Autos verkauft. Gerade in ländlich geprägten Gegenden ist die Kundschaft sehr preissensibel. Nun sollen Kredite helfen. Anjani Trivedi erläutert, welche Risiken mit der Finanzierung einhergehen.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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