Inflationen sind wie Diktaturen. Wenn sie erst einmal an der Macht sind, wird es um so schwieriger, gegen sie anzukämpfen. Hermann Josef Abs, 1901-1994, deutscher Bankier, Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG (1957-1967)

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5 vor 10: Drohungen, Überschüsse, Bundeshaushalt, Wechselkurse, Sparkassen

Heute in den Linktipps: Wie sähe ein Handelskrieg zwischen China und den USA aus? Woher rührt der deutsche Außenhandelsüberschuss? Wofür sollte der Überschuss im Bundeshaushalt ausgegeben werden? Zudem geht es um die Schwankungen der Wechselkurse und instabile Sparkassen.

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1. Wie sähe ein Handelskrieg zwischen China und den USA aus?
(economist.com, englisch)
Donald Trump hat es auf China abgesehen: Die Chinesen würden ihre Währung manipulieren, den US-Bürgern ihre Jobs wegnehmen und hätten sogar den Klimawandel erfunden, lauten seine Vorwürfe. Sein Plan ist, die Einfuhrzölle für chinesische Waren zu erhöhen. Der Economist erklärt, welche Auswirkungen solche Strafzölle haben könnten. Klar sei: Davon profitiere auf lange Sicht keiner.

2. Überschuss im Außenhandel und Schuldenbremse im Inland
(acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.co.de)
Über den deutschen Leistungsbilanzüberschuss wird viel gestritten. Neuste Zahlen zeigen, dass dieser mit neun Prozent des Bruttoinlandsproduktes nominal Spitzenreiter ist. Der Blogger Acemaxx analysiert, warum die Schuldenbremse, die damit einhergehende Sparpolitik und der schwache Euro nicht die einzigen Erklärungen für das Phänomen sind.

3. Wohin mit dem Geld?
(zeit.de, Mark Schieritz)
6,2 Milliarden Euro beträgt der Überschuss des Bundeshaushaltes. Nun streiten SPD und CDU darüber, wie das Geld ausgegeben werden soll. Sollte man die Steuern senken oder mehr investieren? Zeit-Wirtschaftsredakteur Mark Schieritz plädiert für beides auf einmal und erklärt, wie das funktionieren könnte.

4. Ist das Wechselkursrisiko gelöst?
(blogs.faz.net/fazit, Gerald Braunberger)
Wechselkurse schwanken mehr, als gemäß der klassischen Theorie zu erwarten wäre. Zwei neue Studien, die diese unzureichend erklärte Diskrepanz besser beleuchten wollen, stellt Gerald Braunberger im Fazit-Blog vor. Ein Grund sei zum Beispiel, dass man in ärmeren Ländern für einen Dollar oder einen Euro mehr kaufen könne.

5. So instabil sind unsere Sparkassen
(wiwo.de, Cornelius Welp, Saskia Littmann und Melanie Bergermann)
Interne Dokumente der Bankenaufsicht zeigen, wie anfällig die vermeintlich stabilen Sparkassen für eine Krise sind. Durch bei der HSH Nordbank deponierte Einlagen und gekaufte Anleihen könnte im Zweifelsfall das Vertrauen zahlreicher Kunden zerstört werden.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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