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5 vor 10: Arbeitsmarkt, Frankreich, Sport, Rente, Urlaub

Heute in den Linktipps: Wie sich der Arbeitsmarkt auf den Andrang der Flüchtlinge vorbereitet, warum Frankreichs Regierung die Haushaltssanierung aufschiebt und wie Sportler zu lukrativen Marken werden. Außerdem geht es um unbegrenzten Urlaub und Probleme mit der betrieblichen Altersvorsorge.


1. Der Arbeitsmarkt rüstet sich für die Flüchtlingswelle
(faz.net, Sven Astheimer)
Noch steht der deutsche Arbeitsmarkt blendend da, doch schon für das kommende Jahr rechnet die Bundesagentur für Arbeit mit großen Herausforderungen durch den Andrang der Flüchtlinge. Generell seien die Chancen für Arbeitssuchende zwar gut, heißt es. Doch Flüchtlinge seien die am schwierigsten zu integrierende Gruppe.

2. Wahlkampf statt Haushaltsdisziplin
(nzz.ch, Nikos Tzermias)
Die Sozialisten von Frankreichs Präsident François Hollande sind gerade alles andere als beliebt. Das versucht die Regierungspartei, die schon jetzt vor den im Jahr 2017 anstehenden Präsidentschaftswahlen zittert, mithilfe zweifelhafter Versprechen zu ändern. Der von Finanzminister Michel Sapin präsentierte Haushaltsentwurf verzichtet auf die Sanierung der Staatsfinanzen und setzt stattdessen auf Wahlkampfgeschenke.

3. Wie Michael Jordan mit Sneakers Millionen verdient
(sueddeutsche.de, Jan Schmidbauer)
Michael Jordan wurde im Basketball zu einer Legende. Fast 100 Millionen Dollar verdiente der Startathlet in seiner aktiven Karriere. Doch verglichen mit den Einnahmen, die Jordan heute macht ist das nur ein Klacks. Er gilt als der erste Sportler, der zu einer global gefragten Marke wurde – und allein durch Lizenzverträge ein Vermögen verdient.

4. Die zweite Säule wankt
(rolandtichy.de, Manfred Gburek)
Die betriebliche Altersvorsorge gilt als zweite Säule der Rente. Doch besonders tragfähig scheint sie nicht mehr zu sein. Unternehmen drohen unter der Milliardenlast ihrer Verbindlichkeiten zusammenzubrechen. Besonders problematisch ist für sie die Niedrigzinspolitik, die immer höhere Rücklagen notwendig macht.

5. Was „unbegrenzter Urlaub“ wirklich bedeutet
(bloombergview.com, Megan McArdle, englisch)
Amerikanische Firmen haben ein neues Angebot, um hochtalentierte Fachkräfte anzulocken: Sie erlauben ihnen so viel Urlaub zu nehmen, wie sie möchten. Doch die scheinbare Großzügigkeit hat einen Haken: Die Workaholics, die davon profitieren sollten, werden sie nicht annehmen. Den gerade unter den Gebildeten und Hochbezahlten hat sich ein interessantes Phänomen entwickelt, schreibt Megan McArdle: „Zum ersten Mal in der Geschichte haben die Reichen weniger Freizeit als die Armen.“

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