Ja zur Machtkontrolle, zum Grundsatz gleicher Marktchancen, ja zum Wettbewerb. Helmut Kohl, 1930 - 2017, dt. Bundeskanzler

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5 vor 10: Trump, China, Japan, Wachstum, Baurecht

Warum ein Sieg Donald Trumps der SPD helfen könnte, die chinesische Bankenkrise unvermeidbar ist und die japanische Notenbank ihr Versagen eingestehen müsste – das lesen Sie heute in den Linktipps. Außerdem: Lateinamerika will seine Handelsbeziehungen auffrischen und das deutsche Baurecht befördert soziale Ausgrenzung.

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1. Warum ein Sieg Trumps ausgerechnet der SPD helfen könnte
(welt.de, Torsten Krauel)
Auch wenn die SPD offiziell Hillary Clinton in der US-Präsidentschaftswahl unterstützt, würde die Partei von einem Wahlsieg Donald Trumps profitieren, kommentiert Torsten Krauel. Denn Themen wie TTIP, die Globalisierung oder den Klimaschutz, möchte Trump ohnehin von der Agenda streichen. Für die SPD bedeutet das zum Beispiel: kein Spagat mehr zwischen TTIP-Befürwortern und -Gegnern.

2. Die chinesische Bankenkrise scheint unvermeidbar
(voxeu.org, Edoardo Campanella und Daniel Vernazza, englisch)
China steht an der Spitze jener aufstrebenden Wirtschaften, deren Schuldenberg so viel größer ist als das jährliche Bruttoinlandsprodukt. Die Voxeu-Autoren Edoardo Campanella und Daniel Vernazza erläutern, warum sie eine Bankenkrise für unvermeidbar halten.

3. Geld, immer mehr Geld
(faz.net, Patrick Welter)
Es sei an der Zeit, dass die japanische Notenbank ihr Versagen eingestehen müsse, kommentiert Patrick Welter. Der Kreditzins der Regierung werde durch die Politik der Notenbank bei null gehalten. Das billige Geld solle helfen, die Wirtschaft flott zu bekommen. Doch am Erfolg bestehen Zweifel.

4. Von Wachstum und Globalisierung
(economist.com, englisch)
Die Globalisierung sei auf dem Rückzug, worunter die Wirtschaften Lateinamerikas leiden, analysiert der Economist. Es gelte nun, alte Handelsbeziehungen wieder aufzubauen, die in Zeiten von starken lokalen Währungen und hohen Rohstoffpreisen verloren gingen.

5. Die unsichtbare Wand
(zeit.de, Roman Pletter)
Eine unsichtbare Wand entstehe in den Städten, so Roman Pletter, weil das Baurecht Areale markiere, in denen luftiger und andere, in denen sehr eng und hoch gebaut werden dürfe. So könnten sich die Reichen von den Armen und den Flüchtlingen abschotten. Eine Vermischung könne aber die soziale Mobilität erhöhen, zum Beispiel weil die Kinder aus einkommensschwachen Familien auf bessere Schulen gehen könnten.

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  • Autor

    INSM Redaktion

    Hier schreibt die Redaktion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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