Die Marktwirtschaft ist die gutmütigste, verdauungskräftigste, vitalste Wirtschaftsordnung, die sich denken läßt. Sofern nur ein Minimum an Kernbedingungen erfüllt ist, ist es erstaunlich, wie lange sie mit Giften, Fremdkörpern, Zentnerlasten fertig wird - schlecht und recht. Wilhelm Röpke, 1899 - 1966, deutscher Ökonom, einer der geistigen Väter der Sozialen Marktwirtschaft

Author Archives: Dr. Martin Roos

Hans-Werner Sinn: Die Target-Falle – Gefahren für unser Geld und unsere Kinder, München 2012, Hanser

Wer will schon hören, wie schlimm es wirklich um unser Geld bestellt ist?! Hans-Werner Sinn schert sich nicht drum. Was Politiker verschweigen, deckt er schonungslos auf: Das Zahlungssystem „Target“ reißt Europa in den Abgrund: Entweder die reichen Länder retten die Euro-Zone bis zum Sankt-Nimmerleinstag oder wir müssen das ganze System ändern.

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Paul Kirchhof: Deutschland im Schuldensog – der Weg vom Bürgen zurück zum Bürger, München 2012, Beck-Verlag

Wer den „Professor aus Heidelberg“ nicht ernst nimmt, kann nur ein Kamel sein. Oder ein Ex-Kanzler. Paul Kirchhof hat ein kluges Buch geschrieben. Seine Kritik gilt dem deutschen Schuldenstaat. Er analysiert ohne anzuklagen. Und er präsentiert konkrete Lösungsvorschläge, um der Schuldenfalle zu entkommen.

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Die Kritik an der EZB hat Bundesbank-Chef Jens Weidmann in die Schlagzeilen gebracht. Politiker und Ökonomen kritisieren ihn für diese Attacke. Die deutsche Wirtschaft stärkt ihm den Rücken. Doch egal ob Freund, ob Feind: Der Mann beweist Rückgrat. Vielleicht weil er selbst einmal EZB-Präsident werden will. 

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 Der von Kampagnen-Ökonomen wie Hans-Werner Sinn entfachte Streit um die richtige Euro-Politik ist eine Offenbarung der Eitelkeit. Er zeigt nicht nur die Profilierungsneurosen schlaumeierisch anmutender Wissenschaftler, sondern auch die Dünnhäutigkeit von Politikern, denen es um ihren Status geht. Was für ein schöner Mist! Das einzige, was die Bürger wirklich endlich brauchen, ist Orientierung.

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Graeme Maxton: Die Wachstumslüge – warum wir alle die Welt nicht länger Politikern und Ökonomen überlassen dürfen, München 2012, FBV

Das moralphilosophische Werk von Graeme Maxton kritisiert zu viel ebenso wie zu wenig staatliche Regulierung, spricht sich aber für die deutsche Soziale Marktwirtschaft aus. Im Fokus stehen im Besonderen das marktwirtschaftliche System der USA sowie die Kritik an Marktakteuren, Politikern, Ökonomen und NGOs gleichermaßen. Letztlich soll der erreichte Wohlstand aufgegeben werden, die Schulden abgebaut und alle leben nur von den verfügbaren Mitteln.

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Paul Krugman: Vergesst die Krise – warum wir jetzt Geld ausgeben müssen, Frankfurt/New York 2012

Der Mann schreibt wie man ihn kennt – verständlich, kurz und leidenschaftlich. Paul Krugman zu lesen macht Spaß. Nur alles glauben muss man ihm deswegen nicht. Jetzt will er vor allem Deutschland das Sparen abgewöhnen.

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Trotz Euro-Krise rechnen 63 Prozent der von  Roland Berger befragten 130 Vorstände und Geschäftsführer von mittelständischen und börsennotierten deutschen Unternehmen im laufenden Jahr mit einem Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent. Im Vorjahr waren es laut Roland Berger noch 73 Prozent. Von Euro-Angst also keine Spur. Die Wachstumsprobleme liegen woanders: Die Manager fürchten, dass eine erneute Kreditklemme sie ausbremsen könnte. Und vor allem macht ihnen der Fachkräftemangel nach wie vor große Sorgen.

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Griechenland ist im Dilemma. Einerseits muss ein harter Sparkurs eingeschlagen werden. Andereseits lässt dieser die Wirtschaft weiter abstürzen. Sie aus der Eurozone zu entlassen, würde das Land ins Chaos stürzen. Ihnen weiter Geldgeschenke zu machen, dazu fehlt die Bereitschaft der Zahler. Kann moralischer Beistand den Griechen helfen?

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