Während der Staat auf die Aufsicht und eventuelle Gestaltung der Formen beschränkt bleiben soll, in denen der Wirtschaftsprozess abläuft, muß im Rahmen der Märkte, auch der Arbeitsmärkte, Freiheit bestehen. Walter Eucken, 1891 1950, deutscher Ökonom

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Fast alle Parteien fordern ihn: Den Mindestlohn. Über dessen Folgen gibt es – zumindest auf politischer Ebene – noch Streit. Vernichtet ein Mindestlohn Arbeitsplätze oder nicht? Schützt er vor Armut oder verschärft er sie? Ist ein Kombilohn eine Subvention für Arbeitgeber? Für Antworten darauf braucht es nicht viel: Nur einen Professor mit Baseballmütze und 15 Minuten Zeit. (Aktualisiert am 14.03.2013; 16:55 Uhr)

Nachtrag vom 14.03.2013 (16:55 Uhr):

Der zwischenzeitlich erschienene zweite Teil zum Mindestlohn wollen wir an dieser Stelle nicht vorenthalten:

Wie wirkt ein Mindestlohn (II)?


Weitere Videos von Prof. Ulrich van Suntum:
Hat der Euro noch eine Zukunft?

Frank Schirrmacher: Ego – Das Spiel des Lebens, München 2013, Blessing-Verlag

Frank Schirrmacher hat den Diskurs über die Ökonomisierung des Lebens neu entfacht. Man muss seiner These der Wirtschaftsdiktatur und der damit verbundenen gesellschaftlichen Selbstdestruktion nicht folgen. Aber Schirrmacher zu ignorieren, wäre genauso ein Fehler.

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„Deutschland muss teurer werden!“ Diese jüngst wieder einmal erhobene Forderung ist nicht neu. Schon vor knapp drei Jahren hat die damalige französische Finanzministerin Christine Largarde angeprangert, Deutschland exportiert und wächst auf Kosten der übrigen EU-Länder. Und auch hierzulande gewinnt der Gedanke Unterstützer. Um den Euro zu stabilisieren, müsse mit der Lohnzurückhaltung jetzt Schluss sein.

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Karl-Heinz Paqué: Vollbeschäftigt – Das neue deutsche Jobwunder, München 2012, Hanser.

Dass hinter dem deutschen Jobwunder mehr steckt als Chancengerechtigkeit, Fachkräftemängel und demografischer Wandel zeigt Karl-Heinz Paqué in seinem Buch „Vollbeschäftigt“. Dem Ökonomen gelingt ein flotter Galopp durch die aktuellen Fragen der Wirtschaftspolitik.

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Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt. Seit 2001 sind über 2 Millionen neue Jobs entstanden. Vor allem die atypischen Beschäftigungsverhältnisse sind mehr geworden. Und genau darin sehen Kritiker ein Problem. Ist das deutsche Beschäftigungswunder nur durch Lohndumping entstanden?

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Trotz Euro-Krise rechnen 63 Prozent der von  Roland Berger befragten 130 Vorstände und Geschäftsführer von mittelständischen und börsennotierten deutschen Unternehmen im laufenden Jahr mit einem Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent. Im Vorjahr waren es laut Roland Berger noch 73 Prozent. Von Euro-Angst also keine Spur. Die Wachstumsprobleme liegen woanders: Die Manager fürchten, dass eine erneute Kreditklemme sie ausbremsen könnte. Und vor allem macht ihnen der Fachkräftemangel nach wie vor große Sorgen.

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